Foto: Günter Bichlmaier

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Viernheim (zg) – Am Dienstag, 7. November 2017 war im Kunstraum Gerdi Gutperle wieder ein Vortragsabend angesagt. Die Germanistin und Kunsthistorikerin Yvonne Weber hielt diesmal einen Vortrag über „Peggy Guggenheim“. Es war der letzte Vortrag, den Frau Weber im Kunstraum hält. Sie wird sich neuen Aufgaben widmen.

Gerdi Gutperle konnte wieder zahlreiche Gäste begrüßen, die sich auf einen unterhaltsamen und spannenden Vortrag freuten. „Ich freue mich sehr, dass der heutige Abend wieder durch Sie zustande gekommen ist. Leider bedauern wir alle sehr, dass dies Ihr letzter Vortrag sein wird, denn alle hier haben sich immer sehr auf Sie und ihre Geschichten gefreut. Wer weiß, Frau Weber was die Zukunft uns noch bringen wird? Heute dürfen wir aber nochmal mit Ihnen einen spannenden Vortrag über Peggy Guggenheim erleben“, so Gerdi Gutperle

Und weiter: „Ich möchte Sie gerne nochmals einladen, sich am Ende des Vortrags meine Jahresausstellung: „Garten Eden“ anzuschauen. „Der Geschichtsschreibung zufolge herrschte im Garten Eden Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Einheit. Das Zusammenleben von Mensch und Tier war von gegenseitigem Respekt und Liebe geprägt. Sehnt sich nicht jeder nach einem Paradies der Schönheit und Gerechtigkeit? Sucht nicht jeder diese Einheit in seinem Leben? Es ist mein Wunsch, dass unser Planet durch das verantwortungsbewusste Verhalten wieder zum Strahlen kommt. Dazu möchte ich mit meiner Kunst einen kleinen Beitrag leisten und wünsche uns allen, dass wir unseren persönlichen Garten Eden in uns entdecken und ihn auch leben. Schauen Sie sich gerne nach dem Vortrag die Ausstellung an“.

Die Kunsthistorikerin Yvonne Weber berichtete in einen spannenden Vortrag über das Leben und Wirken von Peggy Guggenheim, die am 26. August 1898 in New York geboren wurde und im Alter von 81 Jahren in Italien starb. Im Alter von 21 Jahren erhielt sie ihr Erben, wodurch sie völlig unabhängig wurde. 1921 zog es sie nach Paris, wo sie in Künstlerkreisen verkehrte. Ihre Freunde und Bekannten waren die bekanntesten Avantgardekünstler des 20. Jahrhunderts. Durch Bilderkäufe unterstützte sie die Künstler und organisierte Ausstellungen. Zahlreiche ihrer Kunstwerke erwarb sie während der Kriegsbesetzung in Paris.

Als ständigen Wohnsitz wählte Peggy Guggenheim dann Venedig. Mit ihrer Sammelleidenschaft  sorgte Guggenheim für einen hohen Bekanntheitsgrad der Werke der  Avantgardekünstler. Kunsthistorikerin Yvonne Weber schaffte es die Besucher mit ihren Vortrag zu fesseln und den Werdegang von Peggy Guggenheim lebensnah zu vermitteln.

Den nächsten Vortrag im Kunstraum hält Frau Dr. Broxtermann am 13. Dezember 2017, mit dem Titel „Gaukler, Quacksalber und Scharlatane – Die Zahnmedizin im Spiegel der Kunst.“ Am 16. Januar 2018 steht dann ein anspruchsvoller Vortrag von Dr. Jürgen Bayer zum Thema „Garten Eden und die Bewusstseinswerdung des Menschen“ auf dem Programm. Dr. Jürgen Bayer dürften vielen Kunstraumbesuchern durch seinen Vortrag über die „Nichtrelativitätstheorie“ bekannt sein.