Wissenswertes rund um die Themen Friedhof und Bestattungen

Viernheim (sid) – Am letzten Samstag ging es am Infostand der Stadtverwaltung um das Thema Tandempartnerschaften, am Samstag, 14. Oktober 2017 von 9.00 bis 12.00 Uhr dreht sich alles um die Themen Friedhof und Bestattungen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Für Fragen und Auskünfte stehen gleich mehrere kompetente Gesprächspartner zur Verfügung: Rainer Kempf (Leiter des Stadtbetrieb Viernheim) sowie Angela Burkert (Friedhofsverwaltung) und Jürgen Mathias (Betriebsstellenleiter Friedhöfe).

„Wir wollen Broschüren über die beiden Viernheimer Friedhöfe, den „Ratgeber für den Trauerfall“, Bilder von verschiedenen Bestattungsarten und Grabarten auslegen und Friedhofspläne zeigen“, so die Mitteilung von Angela Burkert. Selbstverständlich kann man sich auch über die derzeit gültige Friedhofsordnung / Gebührenordnung informieren.

Der Tod gehört zum Leben wie das Leben zum Tod

Der Tod gehört zum Leben  wie das Leben zum Tod. Deshalb dürfen Themen wie Tod, Sterben oder Friedhöfe keine Tabuthemen sein. Man sollte offen damit umgehen, weil wir alle irgendwann einmal damit konfrontiert werden.

Was ist für uns Viernheimer Bürger der Friedhof? Ein Ort des Friedens?
Nur ein Ort, wo man seine letzte Ruhestätte findet? Nicht nur das. Ein Friedhof ist viel mehr. Er ist ein Ort der Zusammenkunft, ein  Ort der Besinnung und ein Ort der Zwiesprache mit sich, mit dem Partner oder mit nahen Angehörigen, die gerade verstorben sind -und auch mit Gott.

Der Friedhof ist Ort der Ruhe inmitten der Gesellschaft, außerhalb des städtischen Treibens, ein Ort mit einem anderen Zeitrhythmus. Ein  Friedhof ist aber auch ein Ort der Arbeit. Er ist Arbeitsplatz für Bedienstete der Stadt Viernheim, für Pfarrer, Gärtner, Floristen und Steinmetze.

Jede Stadt, jedes Dorf hat einen Friedhof. Er gehört sozusagen zur Grundausstattung, zur allgemeinen Daseinsvorsorge. Er legt Zeugnis ab von der Geschichte der Stadt.

Ein Friedhof ist ein Abbild der Gesellschaft: Er zeigt uns, wie wir zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Tod umgehen.

Bemerkenswert ist der Wandel der Bestattungskultur. Auf dem neuen Friedhof gibt es immer mehr Urnenwände.  Diese waren auf dem alten Friedhof weder vorstellbar noch notwendig. Die Zeremonien von Trauerfeiern haben sich geändert. Auch die Musik, die gespielt wird, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.