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Viernheim (rhg) – Alle Jahre wieder, so auch in diesem Jahr, konnte Schulleiter Markus Taube von der Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) zahlreiche Schüler verabschieden und Auszeichnungen für besonders gute Leistungen verteilen. Mit einem bunten Programm und vielen Dankesworten zeigten auch einmal mehr nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler, wie schwer ihnen der Abschied aus dieser Schule fiel.

„Das Leben stellt eine große Herausforderung dar“, sagte Taube zu Beginn seiner Rede und knüpfte dabei auch an seine Rede vom letzten Jahr an. „Steve Jobs, der Gründer von Apple und dem I-Phone, sagte einmal, dass ihn das motiviert hat, was er tat und liebte, denn das ist der richtige Weg. Ihr müsst die eine Sache finden, die ihr liebt – sowohl im Beruf als auch im Privatleben.“ Damit forderte er die Abgangsschüler auf, auch künftig das zu suchen, was ihnen Spaß macht und was sie lieben.

Erinnert hat er die Abgangsschüler auch an die Zeit, als sie vor fünf oder gar sieben Jahren an die Schule kamen und glaubten, dass diese Zeit eine sehr lange Zeit werden wird. „Es war aber eine Zeit Eures Lebens, die Euch sehr geprägt hat“, sagte Taube. „Jede Herausforderung ist auch gleichzeitig eine Chance. Durch Herausforderungen, denen man sich stellt, wächst man und wird reifer an Erfahrungen“. Mit dem Satz „Jeder von Euch hat ein Talent in irgendeiner Sache. Sucht es, denn es wird Euch viel Kraft geben fürs Leben“ munterte der Schulleiter seine Abgangsschüler noch einmal auf, das in Zukunft zu machen, was ihnen auch Spaß macht“.

Einige Abgangsschüler gehen in eine weiterführende Schule, andere suchen noch einen Job und andere können bereits mit einem Arbeitsvertrag es kaum erwarten, endlich in ihrem Beruf zu arbeiten.

Insgesamt 46 Realschüler und 23 Hauptschüler verlassen zum Ende des Schuljahres die Friedrich-Fröbel-Schule. Für die vielen guten Notendurchschnitte dankte Taube nicht nur allen Lehrern, auch den Eltern, Verwandten und Helfern rund um die Schüler, denn nur gemeinsam kann das Ziel erreicht werden. „Sie haben alle richtig gute Arbeit geleistet“, sagte Taube.

Alles hat ein Ende

„Wir sind am Ende – die Lehrer sind am Ende“, so lautete die Devise der Abgangsschüler und meinten dies sehr spaßig. Alle zeigten sich munter und so manche Träne des Abschieds lief dem einen oder anderen über die Wangen.

Mit einem Rückblick auf die vergangenen Schuljahre zeigten auch die Lehrer nicht nur die Arbeit mit den Schülern auf, sondern erinnerten sich gerne an die Höhepunkte während der Schulzeit. „Nicht das Hinfallen ist wichtig, das Aufstehen ist wichtig“, so der gemeinsame Tenor der Lehrkräfte. „Jeder Mensch ist ein Universum, seid stolz auf das Erreichte“.

Dankesworte gab es von Seiten der Schüler jede Menge. „Wir danken den Lehrern, die diese Reise mitgemacht haben bis zum (bitteren) Ende“. Erinnerungen an schöne Zeiten, aber auch an schwierige Begebenheiten, an denen sie alle Rückendeckung und Hilfe durch die Lehrer erfuhren, wurden wachgerüttelt. „Wir werden Ihre Bemühungen vermutlich erst in einigen Jahren verstehen“, so die Sprecher der Klasse 9bP. „Wer nicht kämpft, der hat schon jetzt verloren“ lautet das Fazit.

„Es war eine Reise voller Kummer, Tränen und Erfolge, aber das Ziel erreichen war der Endwunsch“, beschrieben es die Schüler der 10aM.

Mit kleinen Geschenken und Gesten voller Dankbarkeit an die Lehrer verabschiedeten sich die Schüler von ihrem „Zuhause“, welches viele Schüler als eine zweite Familie sahen und für die der Lehrer oder die Lehrerin die zweiten Eltern waren. Viele Probleme wurden erörtert und gelöst, für andere nach Lösungen gesucht.

Mit Musik aus den eigenen Reihen wurde die Verabschiedung zu einem über dreieinhalb Stunden dauernden Event, dem sich eine Feier anschloss und bei der sicher noch einmal an die eine oder andere Erinnerung gedacht wurde.

Ein großes Bedauern ging durch die Runde, denn so wie an diesem Tag wird es sicher kein zweites Treffen geben und Freundschaften durch Orts- oder Schulwechsel nun langsam auseinanderbrechen.