Sie hat ihre Schlafprobleme offensichtlich in den Griff bekommen – entsprechende Störungen sollte man generell sehr ernst nehmen. Foto: djd/Neurexan/thx

Sie hat ihre Schlafprobleme offensichtlich in den Griff bekommen – entsprechende Störungen sollte man generell sehr ernst nehmen.
Foto: djd/Neurexan/thx

(djd). Einfach ins Kissen kuscheln und einschlafen? Was früher leicht war, fällt vielen älteren Menschen schwer. So leiden Experten zufolge fast 40 Prozent der über 65-Jährigen unter Schlafstörungen. Statt ins Land der Träume zu gleiten, wälzen sich die Betroffenen stundenlang in den Kissen, gehen nachts mehrfach zur Toilette oder stehen „mit den Hühnern“ auf, weil der Schlaf fernbleibt. Traditionelle Einschlaf-Methoden wie Kopfrechnen oder Schäfchenzählen führen oft zu noch mehr Wachheit, da sie Konzentration erfordern. Auch Grübeleien über Vergangenes, Problematisches oder Zukünftiges verhindern das „Abschalten“. Der ständige Blick auf den Wecker verursacht zusätzlich Druck, an Schlaf ist dann kaum mehr zu denken.

Ablenken statt Herumwälzen

Experten empfehlen Schlaflosen in dieser Situation, das Bett zu verlassen und sich abzulenken – etwa mit leichten Tätigkeiten wie Lesen, Blättern in Fotoalben oder Teetrinken. Zubettgehen ist erst dann wieder eine Option, wenn man müde genug ist. Sind die Schlafprobleme von innerer Unruhe und Nervosität geprägt, kann sich auch die Anwendung natürlicher Arzneimittel wie Neurexan positiv auswirken. Anders als herkömmliche chemische Schlafmittel macht die Naturarznei nicht benommen, hat keinen Hangover-Effekt und führt nicht zur Gewöhnung. Seine Wirkung beruht einer wissenschaftlichen Studie zufolge unter anderem auf der Senkung des Stresshormons Kortisol im Blut. Spätnachmittags oder am frühen Abend eingenommen, sorgt es für Entspannung und verhilft so auch zu besserem Schlaf.

Krankhafte Ursachen für Schlafstörungen ausschließen

Schlafprobleme zu beheben, erfordert oft eine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Hilfreiche Tipps dazu finden sich auf der Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/schlaflosigkeit. Wer trotz Gegenmaßnahmen weiterhin schlecht schläft und sich dadurch beeinträchtigt fühlt, sollte einen Arzt zurate ziehen. Bei einer Untersuchung in einem Schlaflabor können zahlreiche Ursachen für die Schlafstörung ausgeschlossen und gegebenenfalls behandelt werden. So können etwa auch Depressionen, Durchblutungsstörungen und das daraus resultierende Restless-Legs-Syndrom oder eine Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern dazu führen, dass Betroffene nicht zur Ruhe finden.

Medikamente können den Schlaf stören

(djd). Viele Schmerzmittel enthalten Koffein – zu später Stunde angewendet, kann die aufputschende Wirkung Schlafstörungen verursachen. Asthmapräparate mit Theophyllin erweitern die Bronchien und kurbeln parallel den Kreislauf an, die Folgen sind ähnlich wie bei starkem Kaffee. Im Verdachtsfall ist es sinnvoll, den Arzt nach Alternativpräparaten zu befragen und gemeinsam die Dosierung oder Einnahmezeit zu ändern.