Weihnachtsmarkt mit Hilfe der Siedlergemeinschaft am 2. und 3. Dezember in der Kurt-Schuhmacher-Straße

Weinheim (rk) – So macht man aus der Not eine Tugend: Der Weststadtweihnachtsmarkt ist dieses Jahr im doppelten Sinn „in trockenen Tüchern“. Denn wegen der diesjährigen Terminüberschneidung mit dem Marktplatz-Weihnachtsmarkt fehlen der Weststadt die Markthütten. Da besann sich die Vorstandschaft darauf, dass in der Weststadt das Netzwerk der Vereine funktioniert – und dass es ja immer noch die Siedlergemeinschaft gibt, wenn Not am Mann ist.

Die Siedler, die dafür bekannt sind, fest anpacken zu können, hatten gleich eine Idee: Sie bauen jetzt am Wochenende, dem Samstag, 2. Dezember und Sonntag, 3. Dezember, drei Festzelte auf dem Parkplatz an der Kurt-Schuhmacher-Straße auf, wo seit Jahren der Weststadt-Weihnachtsmarkt stattfindet. Darin kommen dann 18 Verkaufsstände von Geschäften, Vereinen, Organisationen und Kirchengemeinden unter. Die Zelte sind so aufgestellt, dass in der Mitte ein Platz für den Getränkestand bleibt, den der Weststadtverein selbst betreibt. Natürlich ist auch wieder die kleine Eisenbahn aufgebaut: Kinder dürfen mitfahren.

Und wieder gibt es Programmpunkte vor und auf der kleinen Bühne, so spricht Oberbürgermeister Heiner Bernhard bei der Eröffnung um 15 Uhr. Es folgen Kasperle-Theater und portugiesische Tänze, ein Auftritt des Kinder- und Jugendchors der Evangelischen Gemeinde der Weststadt, um 17 Uhr hat sich der Nikolaus angekündgt.

Am Sonntag haben die Buden und Stände wieder ab 14 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr eröffnet  Blütenprinzessin Svenja I den zweiten Weihnachtsmarkttag. Diesmal kommt noch ein kurzes Platzkonzert des Gesangvereins 1955 um 16 Uhr zustande. Um 17 Uhr ist wieder Zeit für den Nikolaus und für 18.30 Uhr hat Weststadtvereins-Vorsitzende Stella Kirgiane-Efremidou eine Überraschung angekündigt.