Weinheim (rk) – Weihnachten ist so alt wie die Christenheit, aber langweilig wird es nie. Vor allem nicht dieses Jahr, in dem terminmäßig alles ein bisschen anders ist, weil der Vierte Advent just auf den 24. Dezember fällt, auf Heiligabend. Entgegen der Gepflogenheiten findet daher auch der Weinheimer Marktplatz-Weihnachtsmarkt nicht an den letzten drei Adventswochenenden statt – sondern an den ersten drei. Also am 2. und 3. Dezember, am 9. und 10. Dezember und am 16. und 17. Dezember.

Denn am 23. und 24. Dezember wollen viele der Hobby-Aussteller des Weinheimer Weihnachtsmarktes nicht mehr in ihren Buden stehen sondern sich selbst aufs Weihnachtsfest vorbereiten.

Deshalb war die Entscheidung früh im Laufe des Jahres gefallen: Der Marktplatz-Weihnachtsmarkt rückt ein Adventswochenende nach vorne. Das ändert natürlich nichts an dem besonderen Charme, den der Marktplatz zwischen St. Laurentiuskirche und Ulner Kapelle bietet.

Die einzigartige Atmosphäre auf dem Historischen Weinheimer Marktplatz lockt in jedem Jahr Scharen von Besuchern aus der gesamten Region an. Auch in diesem Jahr werden dort mehr als 60 Buden, Stände, Karussells und andere Anbieter adventlicher Geschenke die Gäste begrüßen. Wie im letzten Jahr, erstreckt sich der Weihnachtsmarkt über den Marktplatz und einen Teil der Roten Turmstraße.

„Es ist uns wieder die richtige Mischung gelungen“, erklärt Carmen Hau, die Sprecherin  der Marktplatz-Initiative. Auch diesmal konnten sie sich eine breit gestreute Mischung an Buden und Ständen aussuchen, denn der Andrang der Aussteller ist riesig. Der Weinheimer Weihnachtsmarkt ist am Eröffnungssamstag bis 21 Uhr offen, dann jeweils samstags von 13 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 14 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Auf dem Marktplatz kommen Geschenke, Kunstwerke und Basteleien besonders gut zur Geltung. Unter den Anbietern befinden sich auch viele Weinheimer Vereine, die mit Selbstgebasteltem und Selbstgebackenem ihre Jugendkasse aufbessern. „Bei uns stimmt das Verhältnis zwischen Profis und Ehrenamtlichen“, findet Carmen Hau. Jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit beschert der Nikolaus die Kinder.

Die IG Marktplatz hat auch dieses Jahr ein Programm zusammengestellt, das im oberen Bereich des Marktplatzes mit verbesserter Soundtechnik zu hören sein wird. Die emsige Kantorei der Peterskirche, die Chöre von Anne und Simon Langenbach, steuert musikalische Beiträge bei. Der Posaunenchor, die Singschule und der Gospelchor treten auf. Außerdem der Posaunenchor Viernheim. Dr. Markus Weber wird aus einer besonderen Weihnachtsgeschichte vortragen. Am Abschlusstag – diesmal der 17. Dezember – wird Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard seine traditionelle Weihnachtsansprache halten. Danach singen alle zusammen Weihnachtslieder.