Foto: Feuerwehr

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Weinheim (Ralf Mittelbach) – Zufahrten sind für die Rettungskräfte wichtig um jederzeit helfen zu können. Gerade bei einem Fest wie der Weinheimer Kerwe, mit mehreren tausend Besuchern täglich, ist es wichtig, dass man schnell überall hinkommt.

Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht war daher bereits während dem Aufbau im Kerwegebiet unterwegs, suchte mit den Standbetreibern das Gespräch, besprach Engstellen vor Ort, so dass überall Lösungen gefunden werden konnten. Nicht nur für die Rettungskräfte sind diese Durchfahrtsbreiten wichtig, auch für die Besucher selbst. Denn diese können bei einem Notfall die Wege als Fluchtwege nutzen.

Daher wurde am Samstagmittag zusätzlich in Absprache mit den Verantwortlichen des Handwerkermarkts eine Befahrung, mit einem Löschfahrzeug, durchgeführt. Die dabei festgestellten Probleme wurden gleich angesprochen und behoben. Außerdem wurden die Erkenntnisse gesammelt, um Sie in die zukünftigen Planungen einzuarbeiten und zu berücksichtigen. Die Zusammenarbeit mit den Standbetreibern, den Organisatoren und den Kerwebesuchern, die interessiert die Bewegungsfahrt und Stellprobe verfolgten, war sehr konstruktiv und hilfreich. So war es am Ende der Befahrung möglich, alle Stellen im Gerberbachviertel anzufahren.

„Für den Ersteinsatz haben wir ein kleines wendiges Löschfahrzeug zur Verfügung“, so Feuerwehrkommandant Albrecht „es ist uns aber wichtig, dass die Durchfahrtsbreiten für nachrückende Kräfte zur Verfügung stehen und auch die Fluchtwege nicht verstellt sind.“

Während die Durchfahrten durch die Kerwegassen zwar gegeben waren, so waren leider außerhalb die Zufahrtswege durch Falschparker verstellt. So auch beispielsweise am Samstagmittag an der Polleranlage Hauptstraße, der Zufahrt zur Fußgängerzone. Die Weinheimer Polizei war schnell zur Stelle und kümmerte sich um die Parksünder. Halteverbotsschilder und Feuerwehrzufahrtschilder haben durchaus einen Sinn und sind nicht dafür gedacht Autofahrer zu schikanieren oder das Stadtsäckel aufzubessern. Sie dienen dazu Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freizuhalten.

Das ist jeden Tag im Jahr so – aber gerade an diesem Wochenende, gewinnt das Thema durch die geänderte Verkehrssituation, während der Weinheimer Kerwe an Bedeutung. Für den Rettungsdienst und die Feuerwehr ist diese Zufahrt eine der Hauptzufahrten zum Sicherheitszentrum im Alten Rathaus und der Sanitätsstation in der Stadtkirche. Für viele Autofahrer sind es nur ein paar Minuten, die Sie dastehen. Oft verstehen die Falschparker die Ordnungshüter nicht. Sie wollen einfach nicht verstehen, dass es für Sie nur ein paar Minuten sind – Menschen in Not aber nur Sekunden haben.  Menschen in Not zu helfen, kann schon bei der Parkplatzwahl beginnen.