Viernheim (sid) – Immer das gleiche, traurige Spiel: Schwarze Schafe auf dem Gebiet der Anzeigenwerbung legen Kunden „aufs Kreuz“, erwecken fälschlicherweise den Eindruck, sie würden einen seriösen Verlag vertreten und mit der Stadt kooperieren, doch in Wirklichkeit zocken sie gutgläubige Inserenten rücksichtslos ab. Wer nicht das Kleingedruckte liest und gleich unterschreibt, erteilt in vielen Fällen gleich teure Folgeaufträge.

Ganz aktuell: Der Städte-Verlag in Fellbach, mit dem die Stadtverwaltung Viernheim schon seit Jahrzehnten erfolgreich zusammenarbeitet, hat von Anzeigenkunden erfahren, dass derzeit im Raum Viernheim Anzeigenverkäufer unterwegs sind, die geschickt den Eindruck erwecken, sie seien offizielle Vertreter des Städte-Verlags.

Da diese Vorgehensweise bewusst auf eine Täuschung und Verwechslung mit diesem Verlag abzielt, bitten Verlag und Stadtverwaltung um Vorsicht.

„Achten Sie bei vorgelegten Formularen darauf, bei wem der Verlag abgeschlossen wird, lesen Sie sich alles genau durch“, empfiehlt die städtische Presse- und Informationsstelle in einer Pressemitteilung.

„Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Außendienstmitarbeiter bei einer Neuauflage unserer Pläne persönlich bei Ihnen vorsprechen, sich durch Visitenkarten des Städte-Verlages ausweisen können, um eine Verwechslung mit anderen Verlagen auszuschließen“, betont der Städte-Verlag.

Im Zweifelsfalle am besten mit dem Städte-Verlag (Tel. 0711 57 62 01) oder der städtischen Presse- und Informationsstelle (Hermann Wunderle, Tel. 06204 988-238) Rücksprache nehmen.