Die Sonne genießen: Das kann man zu Hause unterm Dach nur, wenn es einen guten sommerlichen Wärmeschutz besitzt. Foto: djd/Paul Bauder

Die Sonne genießen: Das kann man zu Hause unterm Dach nur, wenn es einen guten sommerlichen Wärmeschutz besitzt.
Foto: djd/Paul Bauder

(djd). Für die Nutzung von Zimmern unterm Dach ist eine gute Wärmedämmung im Sommer ebenso wichtig wie im Winter. Denn nicht nur die Kälte im Winter sorgt unter einem nicht ausreichend gedämmten Dach für unangenehme Temperaturen im Wohnraum. Die Sonneneinstrahlung, die auf den Dachflächen schon mal zu Oberflächentemperaturen von 80 Grad führen kann, macht ungeschützte Dachräume an heißen Tagen nahezu unbewohnbar.

Hochleistungsdämmung für jede Jahreszeit

Erste und wichtigste Maßnahme ist die Dämmung des Dachs. Für den sommerlichen Wärmeschutz ist es dabei nahezu unerheblich, welcher Dämmstoff eingebaut wird, hat zum Beispiel die Zeitschrift Ökotest schon 2005 festgestellt: „In Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz ist es egal, welchen Dämmstoff man wählt. Die maximalen Temperaturunterschiede im Raum lagen im ungünstigsten Fall bei etwa einem Grad Celsius.“ Anders sieht es dagegen beim winterlichen Wärmeschutz aus, denn hier gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Materialien. Wer keine unnötig dicken Dämmpakete aufs Dach packen möchte, der ist mit Hochleistungsdämmungen wie Bauder PIR gut beraten. Die Polyurethan-Dämmung hat im Vergleich mit anderen Dämmstoffen die besten Wärmedurchgangswerte. Mehr Informationen und Tipps gibt es auf www.bauder.de. Für Bauherren oder Modernisierer bedeutet das: Die Dämmung kann bei gleicher Leistung deutlich schlanker ausfallen als mit anderen Dämmstoffen, auch ohne Einbußen bei der Isolierwirkung im Sommer.

Fensterflächen benötigen außen liegenden Sonnenschutz

Damit die Dachdämmung ihre Aufgabe als Hitzeschutz voll erfüllen kann, gibt es aber noch ein paar Faktoren zu beachten. Besonders wichtig ist es, Fenster, Giebel und Gauben in die Gesamtbetrachtung des Dachs einzubeziehen. Sie benötigen einen wirksamen Sonnenschutz, der idealerweise außen an den Fenstern angebracht sein sollte. Nur so lässt es sich verhindern, dass die energiereichen Strahlen der Sonne via Fensterglas in die Räume gelangen und sie durch den Treibhauseffekt aufwärmen. Mit guter Wärmedämmung plus außen liegendem Sonnenschutz behalten die Bewohner auch an den heißesten Tagen des Jahres einen kühlen Kopf.

Richtig lüften gegen Hitzestau unterm Dach

(djd). Unter einem richtig gedämmten und vor Sonneneinstrahlung geschützten Dach kann es normalerweise nur während sehr langer Hitzeperioden wirklich ungemütlich werden. Wichtig ist jedoch, dass die Bewohner ein paar einfache Verhaltensregeln beachten, berichtet der Dachspezialist Bauder. Tagsüber sollten die Fenster verschattet sein – und geschlossen bleiben. Wird am Tag gelüftet, dann lässt man nur heiße Luft von außen ins Haus und erwärmt die Räume unnötig. Die richtige Zeit zum Lüften ist nachts, wenn die Lufttemperaturen draußen kühler sind als drinnen.