(djd). Ausflüge mit dem Fahrrad haben in der warmen Jahreszeit Hochkonjunktur. Wer aber auch weiter entfernte Regionen erkunden oder im Urlaub auf den Drahtesel nicht verzichten möchte, steht vor dem Problem das Fahrradtransports.

Vor dem Verstauen das Zubehör von den Rädern nehmen

Auf dem Dach, mit Heckträger oder im Innenraum – die Möglichkeiten der Fahrradmitnahme im Auto sind vielfältig. Vor dem Verstauen der Räder sollte man allerdings Zubehör wie Flaschen, Fahrradkörbe oder Boxen abnehmen und verstauen. Lösen sich Teile während der Fahrt, können sie zu gefährlichen Geschossen werden. Ganz einfach gelingt das beispielsweise mit dem „Klickfix“-System von Rixen und Kaul. Mit einem Fingerdruck auf den Adapter kann das Zubehör sekundenschnell vom Zweirad gelöst und später am Zielort wieder befestigt werden. Das Programm umfasst verschiedene Adapter samt Taschen, Körben, Karten- oder Smartphone-Halter und Boxen für jedes Fahrrad. Die Ausrüstung kann an vielen Stellen am Fahrrad befestigt werden. Informationen gibt es unter www.klickfix.de.

Vielseitige Transportmöglichkeiten

Die Transportmöglichkeiten für das Fahrrad hängen auch von der Größe des Autos und der Zahl der Mitfahrer ab. Wer etwa nur zu zweit in einem Kombi unterwegs ist, kann die Rückbank umklappen, die Vorderräder der Bikes ausbauen und diese einfach in den Kofferraum legen. Während der Fahrt muss das Fahrrad allerdings gesichert sein – es darf bei einer Vollbremsung nicht außer Kontrolle geraten. Praktischer sind Innenraumträger für Vans und Kombis. Mit den Befestigungsschienen können Räder aufrecht im Kofferraum gestellt werden – allerdings muss auch hier meist das Vorderrad abmontiert werden. Zudem geht beim Transport im Kofferraum viel Ladefläche verloren.

Eine Alternative für alle, die den Platz im Innenraum benötigen, sind Dachträger, auf denen bis zu vier Räder geladen werden können – die Montage ist jedoch nicht so einfach, das Hoch- und Herunterheben erfordert etwas Kraft. Hat das Auto eine Anhängerkupplung, können die Fahrräder mit einem Heckträger transportiert werden. Die Bikes müssen nicht sehr hoch gehoben werden und man muss keine Angst haben, den Autolack zu zerkratzen. Darüber hinaus gibt es Heckklappenträger, die einfach über die Heckklappe gespannt werden. Bis zu drei Fahrräder können quer auf einzelne Schienen gestellt und befestigt werden.

Das sollte man beim Radtransport beachten

  • Beim Fahrradtransport darf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht überschritten werden. Beim Dachtransport ist die zulässige Dachlast mit entscheidend. Der Fahrzeugschein enthält alle erforderlichen Angaben.
  • Auf die Traglast des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung achten. Vor allem beim Transport von schwereren Pedelecs können diese leicht überschritten werden.
  • Die Fahrräder dürfen seitlich höchsten 40 Zentimeter über die Schlussleuchte hinausragen, die maximale Breite beträgt 2,55 Meter.
  • Die Fahreigenschaften des Pkws werden durch das Fahren mit einem Fahrradträger maßgeblich beeinflusst. Daher sollte man seine Geschwindigkeit anpassen.