Foto: Kita Kirschenstraße

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Viernheim (Thomas Sebert) –Vom 25. September bis 6. Oktober 2017 fand in diesem Jahr die „Projektwoche Erntedank“ in der AWO Kindertagesstätte Kirschenstraße statt. Bedingt durch Brückentag und Feiertag wurde die Projektwoche im Gegensatz zum letzten Jahr auf 2 Wochen ausgedehnt.

Erntedank  ist in der AWO Kindertagesstätte Kirschenstraße immer wieder ein willkommener Anlass, um den Kindern zu erklären, wo Lebensmittel eigentlich herkommen und wie kostbar sie sind. Denn, dass die Äpfel und das Brot nicht im Supermarkt wachsen, ist vielen kleinen Stadtbewohnern heute gar nicht so klar. Da Kinder eine große Faszination für die Natur und alle großen und kleinen Lebewesen vom Käfer bis zum Pferd mitbringen, ist Erntedank im Kindergarten immer auch ein geeigneter Anlass für kleine Ausflüge, Spiele oder Basteleien, die den Kindern Riesenspaß machen.

Am Montag, den 25. September wurde zunächst mit dem Vorlesen von Büchern passend zum Thema sowie Liedern und Basteleien in das Projektthema eingeführt. An allen folgenden Tagen waren auch die Eltern eingeladen, sich an den verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen, was auch in großem Umfang angenommen wurde. So wurden am Dienstag, den 26. September in einer Eltern-Kind-Aktion Tischsets gebastelt. Am darauf folgenden Mittwoch wurde unter dem Motto „Tu der Erde etwas Gutes – ohne Plastik einkaufen“ Stofftaschen als Einkaufstaschen bunt bemalt und mit anderen Techniken gestaltet. Am Donnerstag, den 28. September folgte eine Eltern-Erzieher-Kind-Gruppe, wie im vergangenen Jahr, der Einladung des Golfclubs Heddesheim zum Apfelpflücken auf dem Gelände des Golfclubs. Da man dieses Jahr mit entsprechenden Gerätschaften ausgestattet war, um auch an höher hängende Äpfel heranzukommen, viel die Ernte deutlich üppiger aus als im vergangenen Jahr. Am darauf folgenden Freitag wurden für Kinder und Eltern Bastelarbeiten „Rund um den Apfel“ angeboten. Parallel fand ein Angebot mit Heubinden statt, bei dem wunderschöne Figuren entstanden.

Bedingt durch Brückentag und Feiertag ging es erst am Mittwoch, den 4. Oktober mit der Weiterverarbeitung der Äpfel zu Apfelkompott weiter. Vormittags und Nachmittags konnten Kinder und Eltern aus Kürbissen lustige Kreaturen schnitzen. Einen angenehmen Geruch verbreitete  in allen Räumen der Kindertagesstätte am Donnerstag, den 5. Oktober das gemeinsame Backen von Apfelkuchen. Parallel wurde in einem anderen Zimmer eine herbstliche Fensterdeko gebastelt.

Den Abschluss der „Projektwoche“ bildete am Freitag, den 6. Oktober ein Markttag auf dem Gelände der Kindertagestätte, an dem die Kinder das in den vergangenen Tagen Erwirtschaftete verkauften. Trotz des schlechten Wetters waren neben vielen Eltern auch zahlreiche „Auswärtige“ der Einladung zum Markttag gefolgt und konnten  Apfelkuchen, Apfelmus, Äpfel und anderes Obst und Gemüse kosten bzw. kaufen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß am Abwiegen, Einpacken und Verkaufen. Auch die Käufer kamen im wahrsten Sinn des Wortes auf ihre Kosten. Auf mehreren Pintafeln konnte die Dokumentation der abgelaufenen Wochen bewundert werden. Parallel zum Ein-und Verkaufen konnte an einer Obstpresse das Pressen von Apfelsaft bestaunt werden.

Eingerahmt sind die Projektwochen in den Besuch des Heimatmuseums am 20. September und 11. Oktober. Beim ersten Termin am 20. September wurde  den Kindern anschaulich „Der Weg vom Korn zum Brot“ erklärt. Dabei konnten die Kinder beim Teig Zubereiten und Backen im Holzofen selbst Hand anlegen und das Ergebnis sinnlich bestaunen.