Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten bei Pfungstadt

Pfungstadt (ots) – In der Nacht zum Sonntag (16.07.17) kam es gegen 23.20 Uhr auf der A 67 zwischen der Rastanlage Pfungstadt und dem Darmstädter Kreuz zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit drei Verletzten und sechs beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw Audi aus dem Landkreis Karlsruhe näherte sich mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen den Vorausfahrenden. Offenbar erkannte der Fahrer diese Situation zu spät. Er wich nach rechts aus und prallte gegen zwei vor ihm bzw. neben ihm fahrende Fahrzeuge. Ein Pkw wurde dabei in die rechte Schutzplanke geschleudert. Der verursachende Audi geriet ins Schleudern und kollidierte so mit noch  zwei weiteren Fahrzeugen. Zudem wurde ein  Pkw durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die beiden Insassen aus dem Audi und der Fahrer eines Renault aus dem Kreis Rüdesheim wurden jeweils leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 53000 EUR. Die Fahrereigenschaft im unfallverursachenden Audi war zunächst unklar. Bei beiden Insassen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und bei dem Fahrzeughalter der Führerschein sichergestellt. Die A 67 war durch die unfallbeteiligten Fahrzeuge und viele Trümmerteile sofort komplett blockiert. Die Autobahnmeisterei sperrte die Fahrbahn an der Anschlussstelle Pfungstadt und leitete den Verkehr dort ab. Die zwischen der Anschlussstelle und der Unfallstelle stehenden Fahrzeuge mussten allerdings bis um kurz vor 02.00 Uhr warten, bis sie nach einer Teilreinigung über den Seitenstreifen die Fahrt fortsetzen konnten. Nach Verladung der beteiligten, nicht fahrbereiten, Fahrzeuge konnte die Autobahnmeisterei mit einer Kehrmaschine die Fahrbahnen vom Trümmerfeld befreien, das sich über ca. 400 m ausdehnte. Erst um 03.30 Uhr konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden.

Mehrere Verletzte nach Wohnungsbrand – Nachbar rettet sechsköpfige Familie

Biblis (ots) – Elf Verletzte nach Rauchgasvergiftung und ein unbewohnbares Mehrfamilienhaus sind die Folge eines Brandes am Samstagabend (15.07.17) in Biblis. Aus noch ungeklärter Ursache ist der Brand gegen 22.10 Uhr in der Wohnung einer fünfköpfigen Familie im Erdgeschoss des Hauses entstanden. Die Rauchentwicklung war so stark, dass eine sechsköpfige Familie mit vier Kindern im ersten Geschoss des Hauses seine Wohnung nicht über die Treppe verlassen konnte. Der 53 Jahre alte Nachbar reagierte vorbildlich. Er stellte eine Leiter zur Verfügung, so dass die Familie über diese das Haus, noch vor Eintreffen der Feuerwehr, verlassen konnte. Beide Familien mussten wegen Verdacht auf Rauchgasintox in Krankenhäuser gebracht und behandelt werden. Die weiteren Hausbewohner – insgesamt hielten sich 16 Personen in dem Haus auf – blieben unverletzt. Der entstandene Schaden wird derzeit auf ca. 80.000 EUR geschätzt. Es ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Der Bürgermeister der Gemeinde Biblis, Herr Felix Kusicka, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Die Gemeinde hat sofort die Unterbringung der Bewohner organisiert. Neben der Polizei waren 44 Mann der Feuerwehr Biblis mit allen Ortsteilen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 25 Mitarbeitern, sowie einem leitenden Notarzt und einen Organisationsleiter vor Ort. Der Ortsverband des DRK Biblis betreute Einsatzkräfte und Betroffene. Die Kriminalpolizei in Heppenheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aussagen zur genauen Brandursache und tatsächlichen Schäden an dem Gebäude werden erst ab Montag möglich sein, wenn sich Brandursachenermittler und Statiker ein Bild von der Lage gemacht haben.

Mit beachtlichen 3,52 % Promille Alkohol und ohne Führerschein an der roten Ampel eingeschlafen

Münster Kreis Darmstadt-Dieburg (ots) – Am Sonntagmorgen 16. 7. 2017 wurde an der Kreuzung Frankfurter Straße / Bahnstraße in Münster durch einen  Taxifahrer ein SUV an einer roten Ampel  festgestellt, der nicht anfuhr, obwohl die Ampel von rot auf grün umschaltete. Im Fahrzeug schien wohl der Fahrzeugführer eingeschlafen zu sein. Nachdem ihn der Taxifahrer durch Rufen und Schläge an die Scheibe nicht wachbekommen hat, verständigte er Polizei und Rettungswagen. Eine Streife der Polizeistation Dieburg und der RTW fuhren nach dort. Durch die Einsatzkräfte wurde wieder gerufen, an die Scheibe geschlagen und am Auto geruckelt. Der Fahrzeugführer wurde einfach nicht wach. Hier half nur ein gezielter Schlag durch die Beamten mit dem Nothammer auf die Beifahrerscheibe, die dadurch zu Bruch ging, um die Innenverriegelung des PKW zu öffnen. Der 30 Jährige Fahrzeugführer wurde erst wach, nachdem er durch die Einsatzkräfte aus dem Fahrzeug gezogen wurde. Die Beamten konnten bereits im Fahrzeug starken Alkoholgeruch feststellen und führten vor Ort einen Atemalkoholtest durch. Dieser zeigte einen beachtlichen Wert von 3,52 % Promille Alkohol. Der Fahrzeugführer wurde zur Polizeistation Dieburg verbracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde, dabei stellte sich auch heraus, dass er auch nicht mehr Im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.