Brennender Kinderwagen im Hausflur löst Einsatz der Feuerwehr und Polizei aus

Ludwigshafen-Hemshof (ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz) – Am Samstag, 18. 3. 2017 kam es gegen 14:30 Uhr in der Denisstraße zum Brand eines im Hausflur des Anwesens abgestellten Kinderwagens. Die dortigen Hausbewohner wurden durch Rauchentwicklung im Treppenhaus auf den Brand aufmerksam und verständigten die Feuerwehr. Alle Hausbewohner konnten das Anwesen eigenständig verlassen. Zwei der Bewohner, ein 22 und ein 23 jähriger Mann, mussten jedoch mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Einer der Männer bleibt zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Wie der im Hauseingangsbereich abgestellte Kinderwagen in Brand geriet konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Es dürfte aber von einem absichtlichen zumindest aber fahrlässigen Inbrandsetzen auszugehen sein. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen noch am Nachmittag aufgenommen. Sämtliche Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Außer Verrußungen im Hauseingangsbereich und im Treppenhaus entstand kein weiterer Gebäudeschaden. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Brand machen können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigshafen, Tel.: 0621/963-2773 bzw. E-Mail kiludwigshafen@polizei.rlp.de  oder der Polizeiinspektion Ludwigshafen-Oppau, Tel.: 0621/963-2222, bzw. E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de  in Verbindung zu setzen.

Gefährliche Körperverletzung und Landfriedensbruch

Ludwigshafen-Rheinpromenade (ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz) – Am Freitagabend, 17. 3. 2017 gegen 21:45 Uhr, liefen die zwei 19-jährigen Geschädigten aus Ludwigshafen an der Rheinpromenade entlang und tranken dabei ihre Getränke. Sie wurden von drei ihnen unbekannten jungen Männern angesprochen und provoziert. Aus Angst, geschlagen zu werden, versuchten sie sich mit den jungen Männern anzufreunden. Einer der Geschädigten schrieb einem Freund und bat ihn um Hilfe, da er einen körperlichen Übergriff befürchtete. Drei junge Männer eilten ihren Freunden zur Hilfe. Auch die Tätergruppierung trommelte Hilfe herbei, sodass eine rund 20-köpfige Personengruppe auf die Geschädigten losging. Drei der Geschädigten erlitten leichte Verletzungen. Drei Tatverdächtige konnten im Rahmen der Nahbereichsfahndung festgenommen werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 18-Jährige aus Ludwigshafen sowie einen 19-Jährigen aus Weisenheim am Sand. Die mitgeführten Handys wurden als Beweismittel beschlagnahmt.

Verstoß gegen das Waffengesetz und Ingewahrsamnahme

Ludwigshafen-Süd (ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz) –Am frühen Samstagmorgen, den 18.03.2017, wurde gegen 2 Uhr eine männliche Person mit freiem Oberkörper und mit einem Stock bewaffnet in der Kurfürstenstraße in Ludwigshafen gemeldet. Da sich der 21-jährige Waffenträger aus Biblis zwischenzeitlich in einem Anwesen in der Herzogstraße zurückgezogen hatte, wurde ein Polizeihund angefordert, um den jungen Mann zu ergreifen. Durch verständigte Bekannte konnte der Betroffene dazu gebracht werden, unbewaffnet vor das Anwesen zu treten, wo er widerstandslos festgenommen werden konnte. Der stark betrunkene 21-Jährige (2.3 Promille) musste den Rest der Nacht im Gewahrsam der Polizei verbringen. Bei dem zuvor durch Zeugen gemeldeten „Stock“ handelte es sich um zwei Macheten.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ludwigshafen-Innenstadt (ots/Polizeipräsidium Rheinpfalz) – Am Freitagabend, den 17.03.2017,
gegen 19 Uhr, wurde eine größere Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden gemeldet, die im Bereich des Kornspeichers Alkohol konsumieren würden. Die 10-köpfige Personengruppe wurde von Einsatzkräften der Polizei und des kommunalen Vollzugsdienstes der Stadt Ludwigshafen kontrolliert. Nahezu alle Personen verhielten sich kooperativ, ein 19-Jähriger aus Ludwigshafen tat jedoch lautstark seinen Unmut kund. Er sollte durchsucht werden. Hierbei schlug er unvermittelt um sich und wurde deshalb von den Einsatzkräften zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wehrte sich der 19-Jährige vehement und verletzte drei Polizeibeamte sowie eine Mitarbeiterin des kommunalen Vollzugsdienstes leicht. Während der 19-Jährige am Boden lag und gefesselt wurde, versuchte ein 18-Jähriger aus Ludwigshafen dies zu verhindern, weswegen er ebenfalls zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Die beiden Gefesselten wurden zunächst auf die Dienststelle verbracht. Nach Abschluss der Maßnahmen erwartet nun beide eine Strafanzeige.