Foto: Tischtennisabteilung des TSV Amicitia Viernheim

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Viernheim (Stephan Maier) – Bei  seinem ersten Weltranglistenturnier wurde für Benedikt Müller von der Tischtennisabteilung des TSV Amicitia Viernheim ein Traum wahr. Als Mitglied der deutschen Mannschaft spielte er im Trikot der Nationalmannschaft.

In Sint Niklaas (Belgien) starteten 125 Spieler aus 27 Ländern von 5 Kontinenten. Zu Beginn des Turniers standen die Neuklassifikationen im Mittelpunkt. Damit soll gewährlistet werden, dass eine gewisse Vergleichbarkeit zwischen Spielern mit Handicap herrscht. Spieler mit ähnlichen Voraussetzungen werden in einer Wettkampfklasse (WK) zusammengefasst. Insgesamt gibt es 11 Wettkampfklassen, bei denen generell gilt: Je niedriger die Klasse, desto größer der Einfluss der Behinderung auf das Spiel. WK 1-5 gilt für Rollstuhlfahrer, die Fußgänger befinden sich in WK 6-10 + AB (allgemeine Behinderung) und WK 11 spielen Menschen mit geistiger Behinderung. Dabei wurde  Benedikt Müller in die WK 6 eingruppiert.

Bei den Einzelkonkurrenzen konnte er nach Siegen über Arguello Gracia (Costa Rica), Vercauteren (Belgien) und einer Niederlage gegen Karabardak (Großbritannien) ins Viertelfinale einziehen. Dort unterlag er dem Gewinner der Silbermedaille Perry (Großbritannien) in 3 Sätzen. Benedikt Müller ist mit seinem Abschneiden im Einzel zufrieden, brachte es ihm doch die Aufnahme in die Weltrangliste.

Beim Teamwettbewerb WK 6 konnten Tim Laue, Steffen Schäfer und Benedikt Müller nach einem Sieg über das Belgische Team in das Halbfinale einziehen. Auch wenn es dort  leider nicht zu einem Sieg gegen Großbritannien reichte, freute sich das junge Team über die Bronzemedaille.
Am Ende holte die deutsche Mannschaft 3x Gold, 4x Silber und 7x Bronze.