Fassbieranstich klappt nicht wie gewohnt – Anböllern und Liedvorträge eröffnen das Fest

Der Fassbieranstich wollte nicht auf Anhieb gelingen. Foto: vn

Der Fassbieranstich wollte nicht auf Anhieb gelingen.
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Der Liederkranz-Chor unter der Leitung von Dirigentin Edith Schmitt bergrüßte die die zahlreichen Gäste gesanglich. Foto: vn

Der Liederkranz-Chor unter der Leitung von Dirigentin Edith Schmitt bergrüßte die die zahlreichen Gäste gesanglich.
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Viernheim (vn) – Der Oktober ist allgemein der Monat, in dem hierzulande die Oktoberfeste stattfinden. Mit dabei ist auch der MGV „Liederkranz“ 1888 der am Sonntag, 1. Oktober 2017 zum 16. Mal zum Oktoberfest eingeladen hatte. Wie in den Vorjahren lockte das Fest wieder hunderte von Besuchern an, von denen viele zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen waren. Eine richtige Entscheidung anhand der geringen Parkmöglichkeiten.

Dem ersten Vorsitzenden des „Liederkranz“, Werner Sindermann, war es vorbehalten die Gäste, zu begrüßen, die zahlreich ins Vereins-Domizil kamen. Ein besonderer Gruß galt der Chorleiterin des Vereins Frau Edith Schmitt. Weiter dankte er den Helfern und Sponsoren, ebenso den Sänger-Frauen für die Kuchenspenden und den Herolden für die musikalische Unterhaltung. Weiter begrüßte er alle anwesenden Mandatsträger der Stadt Viernheim, die Brudervereine und wünschte diesen und allen Besuchern frohe Stunden.

Mit einem Gesangsvortrag des Liederkranz-Chors unter der Leitung von Dirigentin Edith Schmitt wurden die zahlreichen Gäste gesanglich begrüßt. Die offizielle Eröffnung fand durch die Böllerschüsse der Viernheimer Schützen und den sich anschließenden Fassbieranstich statt. Doch bis zum „O’zapft is“ sollte es noch etwas dauern. Trotz mehrerer Schläge wollte der Zapfhahn zunächst partout nicht ins Fass. Als dann der Gerstensaft oben aus dem Fass kam, sorgte die Panne für Belustigung. Doch dann kam der Fassbieranstich in geordnete Bahnen und das Bier konnte gezapft werden.

Natürlich war neben dem frisch gezapften Original Münchner Oktoberfestbier auf für leckeres Essen gesorgt. Auf der Speisekarte standen frische Haxen, 6 Nürnberger mit Kraut und Brot „Obatzda“ mit Brezel und leckere halbe Hähnchen vom Grill, die wie gewohnt bestens bei den Gästen ankamen und so stand einem unterhaltsamen Oktoberfest nichts mehr im Wege.

Am Nachmittag waren dann die Kuchen der Sänger-Frauen begehrt, deren reichhaltige Auswahl für einen besonderen Höhepunkt des Festes sorgte. Bei Kaffee und Kuchen wurde so mancher Plausch geführt. In Hintergrund sorgten wieder zahlreiche fleißige Helfer für einen gelungenen Ablauf des Festes.