Mit den Starkenburg-Philharmonikern zusammen „Von Spanien nach Südamerika“

Foto: rhg

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Viernheim (rhg) – Ein Abend voller Temperament, volle heißblütiger Tänze und einzigartiger Stimmen sind die Rezepturen, die Günther Stegmüller, der musikalische Leiter der Starkenburg-Philharmoniker, und seine Musiker zusammengemixt haben, um wieder ein einmaliges Neujahrskonzert zu präsentieren, das den berühmten Neujahrskonzerten anderer Städte durchaus Konkurrenz machen kann.

Es war am Samstag, 14. Januar 2017 wieder einmal ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, das der „Kapitän“ Günther Stegmüller präsentierte. Unter dem Motto „Von Spanien nach Südamerika“ nahm er sein Publikum mit auf die Reise, ankerte einmal hier und einmal da und zeigte die Vielfalt dieser temperamentvollen Musik auf. Moderiert von der charmanten „Chef-Stewardesse“ Dagmar Weber und den Show-Einlagen vergingen die Stunden wie Minuten und wenn es nach den Wünschen des Publikums gegangen wäre, die Reise hätte niemals enden müssen.

Alles drehte sich um Spanien und die südamerikanische Musik. Und Günther Stehmüller sorgte einmal mehr, dass die Musik so authentisch wie nur möglich klingt. Deshalb hatte er speziell zur Unterstützung der Rhythmusgruppe zwei Schlagzeuger der US-Army-Band engagiert, die mit ihren feurigen Klängen die Musik so richtig natürlich wiedergaben und so die Besucher ins Traumland Spanien und Südamerika versetzte.

Ein Traum war in diesem Jahr wieder einmal die Koloratur-Sopranistin, die derzeit in Karlsruhe engagiert ist und in Zukunft sicher bald an weit größeren Häusern engagiert sein dürfte. Mit ihrer Stimme und ihrer Mimik begeisterte sie das Publikum, ließ mit ihrer Stimme das Publikum an der Musik teilhaben und spüren was es heißt „Musik kennt keine Grenzen“. Anna Tsartsidze kam, sah und siegte mit ihren Liedern, mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung. Durch ihre Interpretation und ihrer Stimme begeisterte sie das Publikum, und alle machten mit.

Ob Walzer oder Paso doble, ob Tico-Tico no Fubá oder spanischer Marsch, ob aus der Oper „Carmen“ oder das bekannte „Granada“, jedes Musikstück war ein Genuss, ein musikalisches Dessert. Gleich ob nur instrumental oder zusammen mit den Solisten. Paradelieder wie „Granada“ durften auch bei diesem Konzert nicht fehlen. Und für diese typischen Lieder, gesungen von Tenören, hatte Günther Stegmüller den bekannten Tenor Harrie van der Plas engagiert. Zusammen im Duett oder als Solist wurde jeder Programmpunkt zu einem wahren Hörgenuss. Ein Konzert, das am Ende mit Standing Ovation und Rufen nach Zugabe belohnt wurde.

Was wäre spanische Musik ohne Tanz? Auch da hatte Günther Stegmüller wieder ein glückliches Händchen bei der Suche nach einem passenden Tanzpaar. Das Latein-Tanzpaar Eugen Plotnikov und Sophie Schütz tanzen seit April 2009 zusammen und starten derzeit in der höchsten Leistungsklasse Deutschlands, sind amtierende Landesmeister in Rheinland-Pfalz und belegen zur Zeit den 5. Platz der deutschen Rangliste. Entsprechend temperamentvoll führten sie ihre Tänze auf und auch beim Publikum blieben die Beine nicht mehr ruhig. Ein Augenschmaus für das Publikum, dazu ein Ohrenschmaus die Musik und ein Bühnenbild zum Verlieben.