Viernheim (vn) – Der Handball-Förderverein Viernheim war am vergangen Samstag, 24. 5. 2013 auf Tour.  Auf dem Programm stand die „Kulinarischen Wanderung um Obst, Spargel und Wein“ in Erpolzheim, dem kleinen Weindorf unweit der belebten Deutschen Weinstraße. Mit zwei Bussen und mehr als 110 Personen ging es in die Palz. Einige Handball-Förderer waren auch mit dem privaten PKW angereist, da in den beiden Bussen jeder Platz belegt war. Eine unglaubliche Teilnehmerzahl für den noch jungen Verein.

Hier der besondere Erlebnisbericht eines Teilnehmers. (Michael Best)

An jenem schönen vierundzwanzigsten Mai,
der Regen bei der Abfahrt war uns einerlei,
stiegen mehr als hundert in zwei Busse
und man kommt jetzt schnell zum Schlusse:
Des muss de Handballer-Förderverein sei.

Schon auf der Hinfahrt sollte es sich erweisen,
dass stets die Sonne rauskommt, wenn Engel reisen.
Froh zogen wir los, es ging um die Wurst,
Über Hundert Handballer mit Hunger und Durst!
Erscht in Erpolzheim stiege mä in die Eise.

Im Weingut Koob, der ersten Station, ließen wir uns nieder,
Gunter Koob begrüßte uns – er erkannte uns wohl wieder.
Weißherbstschorle und Winzersekt
sind klasse hier beim Koob – Respekt!
Un schun zoge se wia weider, die Schweschdern un die Brieder.

Bereits am nächsten Stand beschloss dann der harte Kern,
so ein Brett mit ‘nem Meter Obstbrand nehmen wir gern,
allerdings blieb es nicht bei dem einen
(war abzusehen, könnte man meinen),
un am End ware des fünf Meter Schnaps – moine Herrn!

Auf mehr oder weniger runden Handballer-Füßen,
war’s nicht immer leicht auf glitschigen Wegen und Wiesen.
Es hat jedoch nirgends gekracht,
und wir haben Pause gemacht.
Hmmm – Flammkuchen mit Limoncello-Sekt – zum Genießen!

Spargelsüppchen im Brot, Schwenksteak und Schrimps muss man versuchen,
und von den fleißigen Landfrauen den leckeren Kuchen.
Da hatte so mancher die Qual der Wahl.
Und erst bei dieser Getränkeanzahl!
Mä schaffe’s nie, Gerhard, un misse aa negschdes Johr buche!

Der Absacker bei Koobs gehörte einfach dazu,
nach anstrengendem Marsch gönnten wir uns gern die Ruh’.
Und wer halt dann immer noch will,
kriegt ein Steak vom Woiknorzegrill.
De Babba spült mit Schorle, mit Trauwesaft de Bu.

Was soll ich sagen, es war wieder mal so herrlich,
das Orgateam hat’s wieder toll hingekriegt – ehrlich.
Im Bus fiel dann einer fast aus dem Sitz,
lag es am Wein oder doch an der Hitz’?
Denn so en Sunnebrand in de Palz is gefährlisch!

(Michael Best, HaFöVi )