Vor der Eröffnung des Filmfestivals der Generationen: (v.l.) Prof. Konrad Beyreuther, Frank Burkard, Ralph Schlusche, Mario Adorf, Dr. Michael Doh, Prof. Ursula Lehr, Prof. Hans-Werner Wahl. Foto: zg

Vor der Eröffnung des Filmfestivals der Generationen: (v.l.) Prof. Konrad Beyreuther, Frank Burkard, Ralph Schlusche, Mario Adorf, Dr. Michael Doh, Prof. Ursula Lehr, Prof. Hans-Werner Wahl.
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Mannheim (sid) – Das Filmfestival der Generationen 2014 ist eröffnet. Die ersten Veranstaltungen im nahezu ausverkauften Kinosaal des Mannheimer CinemaxX waren eine beeindruckende Kombination aus Begeisterung, ernstem Interesse und einem dezent angenehmen Glamourfaktor. Superstar Mario Adorf beeindruckte durch seine unprätentiöse und natürliche Art. „So kann es weitergehen“, freute sich der Leiter des Filmfestival Dr. Michael Doh von der Uni Heidelberg. Dr. Doh wies explizit auf die Barrierefreiheit des Festivals hin. Vor diesem Hintergrund seien zahlreiche Veranstaltungen kostenlos und die Filme würden in gut zugänglichen Orts- und Gemeindezentren gezeigt.

Als Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar erläuterte Verbands-direktor Ralph Schlusche nochmal den Zusammenhang zu den Aktivitäten der Regionalentwicklung: „Wir suchen kreative Wege, um die Menschen für die Thematiken des demografischen Wandels zu interessieren. Mit dem Filmfestival der Generationen scheint dies hervorragend zu funktionieren.“

In der Tat stieß das wissenschaftliche Eröffnungsseminar auf erstaunlich großes Interesse. Die Vorträge von Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Prof. Dr. Hans-Werner Wahl und Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther zu den Themen aktives Altern, psychologische Fragen des Alterns und Demenz trafen eindeutig den Nerv des Publikums und mündeten in eine angeregte Diskussion. Ebenso war das Gespräch mit Mario Adorf, im Anschluss an seinen Film „Der letzte Mentsch“, weit mehr als ein Small-Talk. Vielmehr wurden die Fragen des „Woher“ und „Wohin“ ernsthaft diskutiert und die jüdische Kultur und Lebensweise sehr informativ dargestellt.

Das 5. Festival der Generationen läuft nun bis einschließlich Freitag in 36 Städten und Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar. Die über 100 Vorstellungen finden, gleichmäßig in der Region verteilt, in folgenden Kommunen statt: Annweiler am Trifels, Bad Dürkheim, Birkenau, Böhl-Iggelheim, Buchen, Eberbach, Frankenthal, Germersheim, Haßloch, Heddesheim, Heppenheim, Heidelberg, Heidelberg-Emmertsgrund, Heidelberg-Handschuhsheim, Hemsbach, Herxheim, Hirschberg, Ilvesheim, Ladenburg, Lampertheim, Ludwigshafen, Mannheim, Mauer, Mosbach, Neckargemünd, Neustadt a.d. Weinstraße, Schifferstadt, Limburgerhof, Schriesheim, Sinsheim, Speyer, St. Leon-Rot, Bezirk Schwetzingen mit den Gemeinden Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt, Viernheim, Worms, Wald-Michelbach und Weinheim.