Sichergestellte Drogen. Foto: Polizeipräsidium Mannheim

Sichergestellte Drogen.
Foto: Polizeipräsidium Mannheim

Mannheim (ots/Polizeipräsidium Mannheim) – Am Donnerstagabend, 12. 10. 2017 führte das Polizeipräsidium Mannheim eine Razzia in der östlichen Innenstadt durch.

Hierzu wurden die Straßen zwischen den Quadraten S1 und S2 sowie T1 und T2 ab 20 Uhr abgesperrt und sich in diesem Bereich aufhaltenden Personen einer Kontrolle unterzogen. Zudem wurden die Gäste von Gaststätten innerhalb des abgesperrten Bereichs überprüft.

Die Aktion ist eine weitere Stufe der bisherigen Maßnahme zur Eindämmung der sich in diesem Bereich entwickelnden Drogenszene. Des Weiteren wird mit der Aktion den zunehmenden Straftaten und Ordnungsstörungen aktiv begegnet und den Anliegen der Bürger und Gewerbetreibenden entsprochen.

Durch Identitätsfeststellungen sollen mutmaßliche Dealer und Käufer erkannt und damit die Rauschgiftszene verunsichert werden. Mit dieser, vorausgegangenen und folgenden präventiven polizeilichen Maßnahmen wird sichergestellt, dass es in Mannheim keine rechtsfreien Räume gibt.

Das Polizeipräsidium Mannheim wurde durch Mitarbeiter der Stadt Mannheim aus den Fachbereichen Gaststättenrecht, Baurecht und Brandschutz unterstützt. Die Kontrollaktion, bei der mehr als 100 Beamte vom Polizeipräsidium Mannheim und des Polizeipräsidiums Einsatz  eingesetzt waren, war gegen 23.40 Uhr beendet. Verkehrseinschränkungen während des Einsatzes wurden durch verkehrslenkende Maßnahmen minimiert.

Bei der Maßnahme wurden 32 Personen in dem abgesperrten Bereich angetroffen und kontrolliert. Insgesamt wurden folgende Ordnungsstörungen und mutmaßliche Straftaten festgestellt:

  • 1 Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten
  • 3 Strafanzeigen wegen Besitz von Betäubungsmittel mit insgesamt  21,8 Gramm
  • 6 Funde von insgesamt 22,7 Gramm Betäubungsmittel ohne Zuordnung zu einem Besitzer
  • 1 Verstoß gegen ein Aufenthaltsverbot
  • 1 Tatverdächtiger einer Körperverletzung vom 21.08.2017 wurde wiedererkannt und vorläufig festgenommen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt – die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zudem waren drei Personen von anderen EU-Staaten im Schengener Informationssystem ausgeschrieben.