Badmintonclub spendet für die Mitmachwerkstatt im Sozialzentrum

Vertreter des Badmintonclubs überreichten einen Spendenscheck für die Mitmachwerkstatt. Foto: vn

Vertreter des Badmintonclubs überreichten einen Spendenscheck für die Mitmachwerkstatt.
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Viernheim (vn) – Makerspace ist eine Mitmachwerkstatt – ein Ort für „Selbermacher“ und „Kreative“ die sich untereinander austauschen, unterstützen und inspirieren können. Es ist ein Projekt für alle die selbst etwas machen wollen, die aber dafür zuhause weder die passenden Maschinen und Werkzeuge haben oder auch kein geeigneter Raum fürs Werkeln zur Verfügung steht.

Entstanden ist Makerspace auf Initiative von Wolfgang Klee, Bernd Ackermann und Joachim Keune. Die drei wollten zusammen gemeinsam Sachen und Gegenstände aus Holz anfertigen bzw. Möbel repariert oder selbst welche bauen. Beim Förderband Viernheim gab es die Möglichkeit, eine vorhandene Werkstatt mitnutzen. Joachim Keune hat dann auf das Konzept der Makerspaces aufmerksam gemacht. „Da war die Idee geboren“ die Werkstatt auch für andere „Selbermacher“ zu öffnen.

Was ist Makerspace?

Die Idee des Makerspaces ist einfach und genial: Viele Menschen teilen sich einen Raum, Werkzeuge und Know-how, um ihre Ideen zu verwirklichen. Es werden Leute an handwerklich-technische Fähigkeiten herangeführt. Hobbyisten wird einen Treffpunkt gegeben und Existenzgründern eine Startrampe in die Selbstständigkeit.

Das gemeinnützige Projekt ist eine offene Mitmachwerkstatt – für Tüftler, Erfinder, Künstler, Handwerker und Designer. Für alle, die selber etwas machen wollen und die der Austausch mit anderen inspiriert und motiviert. Auch Workshops wird es geben, in denen Know-how vermittelt und die eigene Kreativität angeregt wird.

Bereits positive Erfahrungen gesammelt

Im Rahmen der Makerspace-Werkstatt konnten bereits positive Erfahrungen gesammelt werden. Durch die gemeinsame Tätigkeit haben sich neue Freundschaften, Arbeitsgemeinschaften und auch Geschäftsbeziehungen gebildet. Ein großer Schwerpunkt war die Arbeit mit Flüchtlingen, die seit Mai 2015 ein bis zweimal pro Woche durchgeführt wurde.

Diese Aktion kam durch die Initiative mit der Aktion „Ich bin ein Viernheimer“ zustande. Hier wurden gemeinsam mit den Flüchtlingen und deren Tandempartnern verschiedene Gegenstände gebaut. Dies ging von der Tischdeko für das Pfarrfest bis zu den Möbeln für die Wohnungen der Asylanten.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist, dass auf – Neudeutsch – Upcylen, stattfindet, das heißt es wird für die Gegenstände ausschließlich Altholz oder Paletten verwendet.

Vom Förderband Viernheim wurde die Mitnutzung der Werkstatt zum 30. September 2015 gekündigt. Nach Erhalt der Kündigung kam innerhalb kurzer Zeit die Zusage der Verantwortlichen der Pfarreien St. Hildegard-St. Michael, dass die im Katholischen Sozialzentrum Viernheim vorhanden Räume als Werkstatt genutzt werden können Der Dank hierfür gilt Pfarrer Angelo Stipinovich und Herbert Kohl. Am 1. Oktober wurde 2015 wurde nun mit der Einrichtung und Ausstattung der neuen Werkstatt begonnen.

Ausstattung für die Werkstatt gesucht

Zwar sind nun endlich die eigenen Räumlichkeiten gefunden, aber was ist eine Werkstatt ohne Ausstattung? Deswegen wird Werkzeug gesucht. Sicherlich liegt bei vielen im Keller, in der Garage, im Schuppen, bei den Eltern oder Großeltern noch ungenutztes Werkzeug herum, mit denen Makerspace etwas anfangen kann. Es müssen nicht immer irgendwelche Super-Maschinen sein. Auch über „Kleinkram“ aus allen Bereichen (Holz, Metall, Textil, Elektro, usw.) freuen sich die Initiatoren. Außerdem werden jede Menge Regale, Werkbänke, Tische, Stühle benötigt. Eigentlich gibt es kaum etwas, das nicht gebraucht werden kann. Neben dem oben genannten „Kleinkram“, werden zwei Sägen mit einer entsprechenden Absaugung benötigt. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 5.000 Euro. Da ist man über jede Spende froh und dankbar.

Die Viernheimer Bevölkerung hat schon einige Gegenstände für die Werkstatt gespendet. Unterstützung gab es auch vom Badmintonclub. Am Dienstag, 10. November 2015 waren Klaus Börkel (1. Vorsitzender), Philipp Winkenbach (2. Vorsitzender) und Dieter  Winkenbach (Kassenwart) in der Makerspace-Werkstatt. Grund dafür war die Überreichung eins Spendenschecks in Höhe von 150,- Euro für die Mitmachwekstatt.

Weiter Entwicklung – Makerspace im Sozialzentrum

Die Makerspace-Initiative wird Teil des katholischen Sozialzentrums Viernheim. Bildung einer Gruppe von Interessierten. Es soll ein gemeinnütziges Projekt ohne Gewinnabsichten, ohne Hierarchien aber mit klarer Aufgabenteilung werden. Eben ein Projekt, das auf Freiwilligkeit, Engagement und auf Spaß, Begegnung mit Menschen, die Freude am Werkeln haben beruht. Neben der Holzwerkstatt soll auch ein Arbeitsplatz für die Reparatur von Fahrrädern entstehen.

Jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr ist die Werkstatt im Sozialzentrum geöffnet. Wer Interessse hat, kann einfach vorbeikommen und sich das Ganze anschauen.

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