Berlin, 07.02.2017 (wwf) – Am 25. März 2017 gehen zur WWF Earth Hour für eine Stunde rund um den Globus die Lichter aus. Rund sechs Wochen vor der Aktion haben bereits über 100 deutsche Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt, wie der WWF berichtet. Von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr werden sie zahlreiche Gebäude verdunkeln, um so ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Neben den Städten ruft der WWF auch Privatpersonen auf mitzumachen. Unter wwf.de/earthhour informieren die Umweltschützer über Aktionen zur Earth Hour 2017 und geben Tipps für die eigene „Stunde der Erde“ zuhause sowie für ein umweltfreundlicheres Leben nach der Aktion.

„Auf der ganzen Welt machen Menschen mit und zeigen, dass ihnen der Umwelt- und Klimaschutz wichtig ist“, so Astrid Korolczuk vom WWF Deutschland. Entscheidend sei jedoch, dass es nicht beim einmaligen Licht-Aus bleibt. „Mit der Stromersparnis in 60 Minuten ist es natürlich nicht getan. Die Earth Hour ist ein Aufruf an uns alle, auch den Rest des Jahres etwas für die Umwelt zu tun.“ Laut WWF sind es gerade die kleinen Entscheidungen des Alltags, die einen Unterschied machen. Wer öfter mal das Auto stehen lässt oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte achtet, leiste einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Würden alle Menschen in Deutschland auf ein Kilo Schweinefleisch pro Jahr verzichten – das wäre im Schnitt täglich eine Scheibe weniger Aufschnitt zum Frühstück – würden über 70.000 Hektar weniger für unseren Fleischkonsum beansprucht. In Südamerika ist es vor allem der Anbau von Soja, welches auch an Schweine und Kühe in Deutschland verfüttert wird und für die Zerstörung des Regenwaldes sorgt.

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum elften Mal statt. Das erste Mal fand die Stunde der Erde 2007 allein im australischen Sydney statt. Bereits ein Jahr später wurde die Aktion in 35 Ländern durchgeführt. Seit 2009 wird die Earth Hour auch in Deutschland gefeiert, als erstmals Berlin, Hamburg und Bonn dabei waren. In 2016 nahmen rund 7.000 Städte in 178 Ländern teil, darunter 241 Städte und Gemeinden in Deutschland. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus – darunter beispielsweise der Eiffelturm in Paris, das Kolosseum in Rom oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.