Die Athleten mit ihren Trainern Roland Münchenbach (hinten rechts) und Günter Schramm (vorne rechts) Foto: Abteilung Leichtathletik TSV Amicitia

Die Athleten mit ihren Trainern Roland Münchenbach (hinten rechts) und Günter Schramm (vorne rechts)
Foto: Abteilung Leichtathletik TSV Amicitia

Viernheim/Ludwigshafen (cm) – Sieben Athleten des TSV Amicitia 1906/09 Viernheim nutzten die Bezirkshallenmeisterschaften der Vorderpfalz, um in die neue Saison zu starten. Obwohl der Wettkampf nur ein besseres Training sein sollte, zeigten die Viernheimer starke Leistungen.

Susan Münchenbach ging im Weitsprung der Frauen an den Start. Ihr weitester Versuch wurde bei 5,15 Metern gemessen. Damit blieb Münchenbach hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Zuversicht gab jedoch ein nur knapp ungültiger Versuch. Denn der Sprung ging deutlich über 5,40 Meter.

Tim Martin und Günter Schramm liefen bei den Männern die 60 Meter. Schramm lief 8,12 Sekunden. Für Martin war es der erste Wettkampf nach der Umstellung der Position im Startblock. Seit kurzem startet er mit dem anderen Bein vorne. Der Wechsel rentierte sich. Denn Martin konnte seine Bestleistung auf 60 Meter um drei Zehntel auf 7,65 Sekunden. Aufgrund einer kleinen Verletzung während des Laufes, verzichtete er anschließend auf die 200 Meter.

In der männlichen Jugend U18 lief Jonas Ersin Atcapar beide Sprintstrecken. Die 60 Meter absolvierte er in 7,39 Sekunden und über 200 Meter kam er nach 24,18 Sekunden ins Ziel.

Emilie Meier und Chantal Schramm starteten in der weiblichen Jugend U18. Schramm lief auf der kurzen Sprintdistanz 8,49 Sekunden, Meier brauchte 7,98 Sekunden. Damit blieb sie das erste Mal unter der 8 Sekunden-Marke. Eine weitere Premiere war für Meier an diesem Tag der Start über 200 Meter. Auch hier präsentierte sie sich in 25,90 Sekunden stark.
Jana Langsdorf lief ebenfalls die 60 Meter. In der Altersklasse W13 überquerte sie nach 9,00 Sekunden die Ziellinie.

Trotz der bereits starken Leistungen stehen die Höhepunkte der Saison für die Viernheimer Athleten erst im Januar und Februar an. Bis dahin gilt es im Training weiterhin an der Form zu feilen.