Lautstarker Applaus für die Schauspieler in der alten TSV-Halle

Robert Miltner (1. Vorsitzender der Lebenshilfe) bei der Begrüßung der Besucher. Foto: vn

Robert Miltner (1. Vorsitzender der Lebenshilfe) bei der Begrüßung der Besucher.
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Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die alte TSV-Halle gefunden. Foto: vn

Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die alte TSV-Halle gefunden.
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Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez (von links) informierten über das Theaterprojekt. Foto: vn

Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez (von links) informierten über das Theaterprojekt.
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Für die Schauspieler und Schauspielerinnen sowie Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez gab es einen Blumenstrauß aus den Händen von Robert Miltner. Foto: vn

Für die Schauspieler und Schauspielerinnen sowie Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez gab es einen Blumenstrauß aus den Händen von Robert Miltner.
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Viernheim (vn) – Viel Applaus gab es am Sonntag, 12. November 2017 für die Theatergruppe der Lebenshilfe die ihr neues Stück „Wie im Märchen“ präsentierte. Unter der Leitung von Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez, schafften es die Darsteller Mathias Breuning, Sonja Darmstädter, Melanie Dörr, Christian Ehmann, Hans-Günther Schmidt und Karin Krautwurst eine gelungene Aufführung zu zeigen und damit das Publikum zu begeistern.

Robert Miltner, der Vorsitzende der Viernheimer Lebenshilfe konnte zahlreiche Besucher begrüßen, unter ihnen Bürgermeister Matthias Baaß mit Gattin, Andreas Häfele (Stadtverordneter SPD Viernheim), Prof. Dr. Joachim Schrey mit seiner Gattin Petra, von Hephata – Herrn Thilo Bätz (stv. Geschäftsbereichsleiter Behindertenhilfe) und Frau Tatjana Pussepp (Leiterin Wohnverbund),  Jürgen Walther (Lionsclub) und Vertreter der IGL-Gruppe.
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„Wir sind stolz, dass es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen ist ein Theaterprojekt zu ermöglichen. Ausschließlich mit ehrenamtlichem Engagement hat sich die Lebenshilfe Viernheim zum Ziel gesetzt unsere Menschen mit Behinderung zu unterstützen und zu fördern. Hier erfüllt das Theaterprojekt auch eine wichtige soziale Komponente. Dabei möchten wir die Kreativität und Fähigkeiten der Schauspieler fördern sowie das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken. Ein kleiner Schritt zur Teilhabe am alltäglichen Leben. Gemäß einem Leitspruch der Lebenshilfe „Es ist normal verschieden zu sein“ wünschen wir einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag“, so Robert Miltner.

Unter der Leitung beiden Theaterpädagoginnen Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez, trifft sich die Gruppe einmal wöchentlich um ihre Lust am Spielen auszuleben. In den Proben entwickelte sich aus frei improvisierten Szenen und Dialogen eine eigene Interpretation von „Wie im Märchen“, welches die  Spieler selbst unter Anleitung entwickelten. Es entstand letztlich eine  unterhaltsame, humorvolle und beschwingte Geschichte.

König und Königin wünschen sich sehnlichst ein Kind. Der Wunsch erfüllt sich und Rosalinde wird geboren. Doch eine böse Fee spricht einen Fluch aus, der sich am 18. Geburtstag erfüllen soll. Rosalinde sticht sich an einer Spindel und fällt zusammen mit dem ganzen Schloss in einen Tiefschlaf. Nach hundert Jahren werden sie und die Bewohner des Schlosses gerettet. Nun entsteht der Wunsch auf der Aida mitzufahren, der auch umgesetzt wird. Bei einem Sturm gehen die Darsteller über Bord und landen auf einer Insel. Dort wird dann ein Floß gebaut und die Insel verlassen. Man strandet dann wieder im Königreich.

Die Schauspieler stellen in mehreren Abschnitten Szenen aus der Handlung dar. Da wird die böse Fee mit dem Fluch gezeigt, die Erlösung vom Fluch und die Fahrt auf der Aida, der Aufenthalt auf der einsamen Insel und die Ankunft im Königreich. Aus frei improvisierten Szenen und Dialogen entwickelte sich eine unterhaltsame, humorvolle und beschwingte Geschichte, bei der die Zuschauer immer wieder lauten Szenenapplaus spendeten.

Es war eine Aufführung, die zwar auf vorgegebenen Rahmenhandlungen und Abläufen basierte, jedoch durch die  spontane, spielfreudige und einfallsreiche Art der Spieler immer wieder für Überraschungen sorgte. Es war einmal mehr eine gelungene Aufführung der Theatergruppe, bei der das Publikum zwischen den einzelnen Szenen immer wieder applaudierte und am Ende den Darstellern und den beiden Spielleiterinnen einen langanhaltenden Beifall spendete.

Für die Tontechnik war Benni Hartmann von der Veranstaltungstechnik Pro Flex, für das Bühnenbild Monika Häfele zuständig und für die Requisiten Nicole Gräff. Für die Schauspieler und Schauspielerinnen sowie Christiane Binas-Kalle und Ester Martinez gab es für die gelungene Aufführung einen Blumenstrauß aus den Händen von Robert Miltner.

Für die Theatergruppe werden noch Mitstreiter gesucht. Wer Interesse hat sich an den zukünftigen Aufführungen zu beteiligen, kann sich beim Vorsitzenden, Robert Miltner, Telefon 8497 melden.