Erlös für Viernheimer Projekte der Caritas und Diakoni

Foto: rhg

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Viernheim (rhg) – Die Zugabe „Klänge der Freude“ war auch das Fazit dieses rund dreistündigen Benefizkonzertes anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Caritas-Sozialstation am Samstagabend, 7. November 2015  im großen Saal des Bürgerhauses. Die Starkenburg-Philharmoniker zusammen mit allen Viernheimer Kirchenchören (St. Michael, St. Hildegard, der Kantorenschola der Pfarrei Johannes XXIII., der Evangelischen Kantorei und dem Singkreis St. Aposteln) unter der Gesamtleitung von Günther Stegmüller präsentierten den Zuhörern ein wahres Konzert der Extraklasse, von klassischem Chorkonzert bis hin zu swingenden Melodien.

Es war ein Benefizkonzert, dessen Erlös Viernheimer Projekten der Caritas und Diakonie zugute kommt. Lange haben Günther Stegmüller, Dirigent der Starkenburg-Philharmoniker und alle Chorleiter der Kirchenchöre zusammen das Programm ausgearbeitet und mit allen Akteuren die Lieder einstudiert. Ein großes Lob gehört nicht nur den rund 150 Sängerinnen und Sängern, sondern auch den Chorleitern Christoph und Albrecht Wunderle, Eva-Maria Renner, Martin Stein und Jens Hoffmann. Sie alle haben zusammen ein Benefizkonzert der Extraklasse zusammengestellt, das keine Wünsche offen lässt. Auch Pfarrer Ignatius Löckemann dankte allen Akteuren für ihre Unterstützung bei diesem Konzert und versprach nicht zu viel, als er den zahlreichen Besuchern „eine gute Unterhaltung“ wünschte.

Von Klassik bis Swing reichte das Repertoire, das es an diesem Tag zu hören gab. Mit einer schwungvollen Eröffnung durch die Starkenburg-Philharmoniker mit der Sinfonie Nr. 1 c-moll von Felix Mendelsohn-Bartholdy wurden die Zuhörer in die richtige Stimmung versetzt und machte damit Lust auf mehr. Und da sollten die Gäste im Saal auch nicht enttäuscht werden. Von getragen bis melodisch, von fröhlich bis traurig, von kraftvoll bis hin zu zarten und leisen Tönen erklangen die Melodien der Sängerinnen und Sänger, teilweise mit und ohne Begleitung des Orchesters. Kraftvoll und mit viel Schwung, mit Pauken und Trompeten, ging es anschließend in die Pause, gespielt von den Starkenburg-Philharmonikern.

So schwungvoll, wie die Zuhörer in die Pause entlassen wurden, so schwungvoll wurden sie nach der Pause auch wieder begrüßt. Gleich vier Werke aus dem Swing- und Jazzchorbuch hatte die Evangelische Kantorei einstudiert, begleitet von den Bläsern der Starkenburg-Philharmonikern. Kaum, dass ein Zuhörer bei diesen Klängen ruhig auf den Stühlen verharrte, zu mitreißend war die Musik. Doch der Höhepunkt sollte erst noch kommen. Rund 150 Sängerinnen und Sänger standen am Ende gemeinsam auf der Bühne und unter der voluminösen Begleitung der Musiker gab es das Lied „Klänge der Freude“ zu hören, das wohl auch zum Leitthema dieses Abends ernannt werden konnte. Ein Konzert, das nach Wiederholung ruft, und sei es erst in zehn Jahren – dann zum 50jährigen Jubiläum.

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