Heppenheim (zg) – In diesem Jahr fällt der Heppenheimer Nikolausmarkt (2.12.) auf das erste Adventswochenende. Die Vorfreude auf diese stimmungsvolle Veranstaltung in der Heppenheimer Altstadt ist groß.

Mit knapp 90 vergebenen Verkaufsständen ist der 41. Heppenheimer Nikolausmarkt auch in diesem Jahr wieder restlos ausgebucht. Er gehört zu den traditionsreichen Weihnachtsmärkten an der Bergstraße und ist weit über die Region hinaus bekannt. Bereits seit 1977 findet er jeweils am ersten Samstag im Dezember vor der malerischen Kulisse der Heppenheimer Altstadt statt. Viele Privatleute aus Vereinen, Kirchen und sozialen Organisationen tragen zur Attraktivität des Marktes bei, den sie mit liebevoll gestalteten Ständen bereichern.

Die Bestückung des Marktes erfolgt überwiegend durch Ehrenamtliche, die viel Arbeit und Engagement in diesen Tag stecken. Sie bescheren Heppenheim und der Umgebung damit einen Nikolausmarkt, der sich von den vielen gewerblich betriebenen Märkten deutlich unterscheidet. Die Besucher wissen das zu schätzen und nutzen die Gelegenheit, hier Freunde und Bekannte zu einem gemütlichen Beisammensein treffen.

Der Markt zieht sich vom Kirchplatz über den Marktplatz, den Bereich um die Schloss-Schule und Marktstraße bis zum Kleinen Markt. Das Angebot umfasst neben Bastelwaren, Holzdekorationen und Selbstgenähtem auch Weihnachtsartikel und traditionelle Adventskränze. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Glühwein, heißer Apfelwein, Waffeln, Plätzchen, herzhafter Eintopf und Bratwürste aber auch Spezialitäten aus Frankreich und Südtirol stehen zur Wahl. Selbst indische Gerichte werden angeboten.

Auf die eine oder andere süße Überraschung dürfen sich die Kinder freuen, wenn der Nikolaus über den Markt geht. Die Chance ihn zu treffen besteht den ganzen Tag über, denn diesen Termin hat er sich für Heppenheim frei gehalten.

Bis in den Abend hinein verbreiten verschiedene Musikgruppen und Ensembles weihnachtliche Stimmung in der Altstadt, bevor der Markt um 22:00 Uhr seine Pforten schließt.

Programmauszug:

  • 11:00 Uhr: Offizielle Eröffnung, Rathaustreppe mit Trompetenensemble der städtischen Musikschule
  • 15:00 Uhr: Konzert der städtischen Musikschule im Rathaus
  • 16:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im „Dom“ St. Peter mit Pfarrer Thomas Meurer und Pfarrer Frank Sticksel, musikalisch umrahmt durch den Heppenheimer Jugendchor und Querbeat

Es treten außerdem auf: die kleine Formation der Stadtkapelle, der Evangelische Posaunenchor, die Zwoa Spitzbuam und Harmonie Heppenheim mit den New Harmonists. Einmalig in diesem Jahr ist, dass einige Kinder aus Königsberg/Kaliningrad (Partnerschaft Ostpreußen-Bergstraße) in Heppenheim zu Gast sind und am Mittag einige russische Weihnachtslieder an der Rathaustreppe singen werden.

Als besondere Programm-Highlights werden in diesem Jahr „Schätze“ zu Gunsten der Bürgerstiftung Heppenheim im Marienhaus verkauft. Das Jugendrotkreuz bietet Kinderschminken im überdachten Bereich des Wormser Tors an und von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr gibt es die begehrte Kutschfahrt für Kinder, die jeweils am Rathaus startet.

Das Rahmenprogramm kann www.heppenheim.de heruntergeladen werden.

Verkehrssituation

Der Stadtbus kann an diesem Tag kostenlos genutzt werden. Pkw-Fahrer finden Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Stadthaus (Einfahrt Gräffstraße) sowie in den Tiefgaragen Innenstadt (Einfahrt Zwerchgasse) und Altstadt (Einfahrt Siegfriedstraße).

Anwohner und Besucher der Heppenheimer Altstadt werden bereits jetzt auf die erforderlichen Verkehrsregelungen hingewiesen. Ab Samstag (02.12.), 6:00 Uhr gilt im gesamten Bereich des Nikolausmarktes ein Halteverbot. Wegen der Aufbauarbeiten gilt dieses im Bereich der Schloss-Schule bereits ab Freitag, 01.12. um 12:00 Uhr. Es wird empfohlen, die Fahrzeuge bereits am Vortag wegzufahren. Um einen zeitgerechten Festaufbau garantieren zu können, ist das Abschleppen von Fahrzeugen, die im angegebenen Zeitraum noch im Halteverbot stehen, unvermeidlich. Die Standbetreiber/innen selbst werden gebeten, ihre Fahrzeuge sofort nach dem Entladen aus dem Festgebiet zu entfernen. Die Rettungswege sind unbedingt freizuhalten, um im Bedarfsfall schnell Hilfe leisten zu können.