Heppenheim (und) – Die Kreisstadt Heppenheim erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmals im Jahr 2011 durch TransFair e.V. verliehen. Zum damaligen Zeitpunkt war Heppenheim die 66. Fairtrade-Stadt, inzwischen tragen über 500 Städte und Institutionen diesen Titel.

Sowohl die Steuerungsgruppe als auch der Einzelhandel, die Gastronomie, die Schulen und Kirchen haben dafür mit großem Einsatz die Voraussetzungen geschaffen.

Bürgermeister Rainer Burelbach freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Heppenheim.“

Damit leistet die Stadt einen nachhaltigen Beitrag zur weltweiten Armutsbekämpfung und zu mehr Gerechtigkeit in den Wirtschaftsbeziehungen mit den Ländern des Südens. Denn die wichtigsten Ziele von Fairtrade erstrecken sich auf das Verbot illegaler Kinder- und Zwangsarbeit, auf die Einhaltung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen und auf garantierte Mindestpreise für Anbauprodukte wie z. B. Kaffee, Tee, Kakao, Honig, Bananen, Reis und Fruchtsäfte.

Diese Produkte werden noch überwiegend über die Weltläden, zunehmend aber auch über Bio-, Super- und sogar Discount-Märkte vertrieben.

Personen des Weltladens, der Agenda 21, des Katholischen Frauenbunds und der Stadtverwaltung bilden zusammen die Steuerungsgruppe. Gemeinsam freuen sie sich auf die nächste Veranstaltung am Freitag, 17. November im Heppenheimer Marstall. Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner von lobOlmo berichten ab 19:00 Uhr von der Traubenernte und der Weinbereitung in den chilenischen Anden und zeigen dazu beeindruckende Bilder. Daran anschließend findet eine Weinprobe statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll die Titelerneuerung Heppenheims als Fairtrade-Stadt gebührend gewürdigt werden.