TSV Amicitia Viernheim – TSG Söflingen 22:25 (13:12)

Neuzugang Jan Willner der 3 Treffer erzielen konnte. Foto: Michael Koch

Neuzugang Jan Willner der 3 Treffer erzielen konnte.
Foto: Michael Koch

Viernheim (gv) – Nach dem sensationellen Saisonauftakt mit 4:2 Punkten aus den ersten drei Spielen, mußte die Oberliga-Mannschaft des TSV Amicitia in den folgenden drei Spielen jeweils knappe und auch zum Teil unnötige Niederlagen hinnehmen, so dass die Mannschaft aktuell mit 4:8 Punkten auf dem 12. Platz abgerutscht ist. Vor allem die Heimniederlage am vergangenen Samstag, 7. 10. 2017 gegen den bisherigen Tabellenletzten Söflingen tut weh, weil bei allem Respekt zum Gegner, dieses Spiel auf Grund der vorhandenen Möglichkeiten einfach gewonnen werden musste.

Söflingen hat den Erfolg mehr gewollt, was sich nach gutem Viernheimer Start und einer schnellen 3:0-Führung schnell gezeigt hat. Tempo, Leidenschaft, Körpersprache, einfach mehr Wille zum Erfolg war bei den Gästen von Anfang bis zum Abpfiff greifbar. Viernheim hat zwar in der Defensive wieder ordentlich dagegen gehalten, aber vorne im Angriff, wo Viernheim im Normalfall variabler als die Gäste aufgestellt ist, wurden gerade in engen Situationen Bälle verworfen, Spielzüge nicht zu Ende gespielt und zu überhastet der Abschluss gesucht.

In diesen Situationen zeigt die Oberliga keine Gnade mit einem Neuling. So musste Viernheim, das bis zwei Minuten vor dem Ende beim 21:22 immer noch Chancen auf einen Punktgewinn hatte, eine weitere unnötige Niederlage einstecken. Das die Mannschaft auch ohne Halb- oder Vollprofis im Kader, wie viele Ligakonkurrenten vorweisen können, mithalten kann, konnte man auch am Samstag feststellen.

In keinem der bisherigen sechs Ligaspiele war der TSV Amicitia chancenlos. Jedoch gilt es jetzt den Kopf frei zu bekommen, mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen und bei den zum Teil schön herrausgespielten Chancen noch mehr Kaltschnäutzigkeit zu zeigen, dann ist der Klassenerhalt keine Utopie.

Vierheim spielte mit: Dennis Hoffmann, Patrick Koch, Philipp Bernhardt (1), Kevin Welte (3), Joshua Brahm, Marvin Wachter (2), Dominik Seib, Philipp Gunst (1), Sven Walther, Sebastian Knierim, Jannik Geisler (5), Jan Willner (3), Holger Hubert (3), Marcel König (4).

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