Foto: Michael Best

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Viernheim (Michael Best) – Die TSG Wiesloch erwartete am Sonntag, 19. März 2017, die männliche A-Jugend des TSV Amicitia Viernheim zu deren letztem Spiel in der laufenden Saison. Wiesloch hatte 14 Spieler im Kader; Viernheim trat mit neun Feldspielern und zwei Torleuten an und war somit vollzählig. Philipp Oswald blieb allerdings nach dem anstrengenden Spiel mit den Herren 2, die er und drei weitere Spieler der A-Jugend am Vortag gegen Hemsbach tatkräftig und erfolgreich unterstützten, leicht angeschlagen auf der Bank sitzen. Die Trainer Peter Hoffmann und Patrick Reitter mussten somit auf einen ihrer Haupttorschützen verzichten.

Blickt man auf die vergangenen Jahre zurück, konnte sich das Viernheimer Team fast immer gegen Wiesloch durchsetzen. Das Hinspiel der Runde musste bekanntlich im November wegen der zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle auf Viernheimer Seite kurzfristig abgesagt werden, und Wiesloch erhielt zwei Punkte geschenkt. Nur anhand der Tabelle konnte man deshalb den Ausgang des Spiels nicht vorhersagen. Die erste Halbzeit war überaus ausgeglichen und unauffällig, sieht man von den zahlreichen Abspielfehlern im Angriff der Viernheimer ab, die von Wiesloch konsequent und erfolgreich gekontert werden konnten. Nach 30 Minuten trennte man sich zur Pause beim Stand von 20:20.

Auch in der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ganz ähnliches Bild ab. Mit jeweils drei gelben Karten und vier Zeitstrafen verhielten sich beide Teams ausgeglichen. Viernheim lief bis zur 55. Minute stets einem Rückstand ein oder zwei Toren hinterher. Die beiden Viernheimer Torhüter zeigten ein paar gute Paraden, hatten jedoch in vielen Fällen kaum eine Chance, die Wieslocher Torschützen, die meist ungehindert durch die Mitte spazieren konnten, abzuwehren. In den letzten 5 Minuten setzte sich schließlich die TSG über die Spielstände 37:35, 39:36, 40:36 und 41:36 ohne Gegentreffer durch und beendete die Partie beim Endstand von 42:36.

Trainer Peter Hoffmann fasste das Gesehene und Geschehene wie immer sehr treffend zusammen: „Die Jungs haben heute eine verletzungsbedingt verkorkste Runde fair und fast „gemütlich“ ausklingen lassen. Man spielte nicht mit Vollgas – vor allem nicht in der Abwehr – aber von Lustlosigkeit konnte man auch nicht sprechen. Trotzdem hatte das ständige Hin und Her in einem Handballspiel mit insgesamt fast 80 Toren eher Völkerball-Charakter.“

Viernheim hat nach 18 Spieltagen am Ende einen noch ganz guten Platz im Mittelfeld der Tabelle erreicht. Eppelheim und Wiesloch haben mit 1 bzw. 2 Punkten Rückstand auf Viernheim noch ihre letzten Spiele vor sich. Deshalb könnte es möglicherweise noch eine leichte Verschiebung in der Tabelle geben.

Für Viernheim waren angetreten: Christian Best und Nicolas Thamm (im Tor), Daniel Frei (5), Tim Hänsler (3), Bernd Kühlwein, Luca Ohlerich (7), Philipp Oswald, Leon Schaal (7/3), Philipp Schmitt (1), Fabian Stahl (11/4) und Nico Stern (2).

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