Tagessieger GC Stuttgart Solitude. Foto: Günter Bichlmaier

Tagessieger GC Stuttgart Solitude.
Foto: Günter Bichlmaier

Brüderpaar Philipp Matlari (li. / GCMV) u. Alexander Matlari (re. / GC St. Leon-Rot). Foto: Günter Bichlmaier

Brüderpaar Philipp Matlari (li. / GCMV) u. Alexander Matlari (re. / GC St. Leon-Rot).
Foto: Günter Bichlmaier

DGL-Sponsor „Kramski“. Foto: Günter Bichlmaier

DGL-Sponsor „Kramski“.
Foto: Günter Bichlmaier

Kramski und Bernd Packhaeuser (GCMV-Präsidium). Foto: Günter Bichlmaier

Kramski und Bernd Packhaeuser (GCMV-Präsidium).
Foto: Günter Bichlmaier

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Foto: Günter Bichlmaier

Viernheim / Mannheim (Günter Bichlmaier) – Seit fünf Jahren besteht nunmehr die KRAMSKI „Deutsche Golf Liga“ (DGL) mit dem bundesweit einheitlichen, pyramidalen Aufbau von Mannschaftswettbewerben und das Ligasystem hat sich für die insgesamt 460 Teams ab der Landesliga bis hin zur 1. Bundesliga etabliert. Die Basis ist die Wettkampfstruktur mit fünf Spieltagen incl. Auf- und Abstieg, wobei die Mannschaften neben vier Auswärts- auch ein Heimspiel haben. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte noch einen Punkt. Gruppensieger ist, wer sich nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Die Herren- und Damen-Mannschaften in der in Nord und Süd aufgeteilten 1. Bundesliga, die nach Abschluss der Ligaspiele auf dem 1. bzw. 2. Tabellenplatz stehen, spielen in einem zweitägigen „Final Four“ auf einem neutralen Platz ihren „Deutschen Mannschaftsmeistertitel“ aus, der in diesem Jahr (19./20. August 2017) im Kölner Golfclub stattfindet. Zur 1.Bundesliga Süd (Herren) gehören die Golfclubs St. Leon-Rot, Herzogenaurach, Stuttgart Solitude, München Eichenried und Mannheim-Viernheim.

Gestartet wurde die diesjährige Runde am 7. Mai 2017 beim GC St. Leon-Rot, für die Tour-Profi Moritz Lampert an den Start ging. Der badische Rekordmeister nutzte den Heimvorteil und übernahm mit einem deutlichen Sieg die Tabellenspitze der 1. Bundesliga Süd. Mit einem Gesamtergebnis von drei unter Par verwiesen sie den Lokalrivalen Golfclub Mannheim-Viernheim (+12) mit 15 Zählern Rückstand auf Platz zwei, gefolgt vom Golf-Club Herzogenaurach (+14) auf Platz drei, Stuttgart Solitude (+22) auf vier und München Eichenried (+38) auf Platz fünf.

Am zweiten Spieltag, (28. Mai) ging es zum GC Stuttgart Solitude, die denkbar knapp ihren Heimvorteil genutzt haben. Nach Einzeln und Vierern lagen die Gastgeber mit insgesamt vier unter Par gleichauf mit der Konkurrenz aus dem GC Mannheim-Viernheim. Da Stuttgart aber das bessere Streichergebnis aufwies, blieben die fünf Punkte in Stuttgart, während Mannheim-Viernheim vier Punkte einstrich. Rang drei ging an den GC St. Leon-Rot (+1) und die Teams des GC Herzogenaurach (+13) und GC München Eichenried (+24) landeten auf den weiteren Plätzen.

Mit dem Dreikampf der Baden-Württemberger Top-Clubs an der Tabellenspitze ging es am dritten Spieltag (11.Juni) zum Heimspiel des GC Mannheim-Viernheim. Der GC St. Leon-Rot, Vorzeigeclub der Metropolregion, und der GC Mannheim-Viernheim führten dabei mit jeweils 8 Punkten die Tabelle an, während nur einen Punkt dahinter die Stuttgarter auf ihre Chance auf einen der ersten beiden Tabellenplätze lauerten.

Bei herrlichem Sommertag und idealen Golfbedingungen startete am vergangenen Sonntag (11.06.) auf der Golf-Anlage an der „Alten Mannheimer Straße“ in Viernheim der dritte Spieltag. Bereits ab 07.30 Uhr ging es in das Einzel-Zählspiel, in das Trainer Ted Long von der Gastgeber-Mannschaft folgende Spieler in die Vormittagsrunde schickte: Lukas Köble, Philipp Matlari, Ferdinan Frederik Müller, Maximilian Reiß, Hurly Long, Maximilian Oelfke, Gunar Petersen und Yannik Paul. Überragend dabei Maximilian Oelfke, der mit einer sagenhaften 63er Runde und damit „neun unter Par“ den Platzrekord einstellte. Allerdings trumpfte an diesem Sonntagvormittag die Stuttgarter Mannschaft groß auf, denn sie spielten in sieben Einzeln „27 unter Par“ und hatten damit 17 Schläge Vorsprung vor den GC St. Leon-Rot und Mannheim-Viernheim (beide je „10 unter Par“). Die Führung war dem Stuttgarter Team um die wieder einmal glänzend aufspielenden Zwillinge Alexander und Maximilian Herrmann vor den Vierern nicht zu nehmen. Die Mannschaft überstrahlte an diesem herrlich sonnigen Sonntag alles und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand.

Ab 13.30 Uhr ging es mit den „Vierern“ dann auf die Nachmittags-Runde, begleitet von interessierten Zuschauern. Die Mannheim-Viernheimer Spielpaarungen lauteten wie folgt: Rico Thome / Friedrich van der Hamm, Philipp Matlari / Ferdinan Frederik Müller, Maximilian Oelfke / Maximilian Reiß und Yannik Paul / Hurly Long.

Sah es nach den „Einzeln“ am Vormittag noch nach einem klaren Stuttgarter Tagessieg aus, wurde es doch noch einmal spannend, denn St. Leon-Rot holte 14 Schläge auf. Wobei Alexander Matlari, der im Einzel bereits „sieben unter Par“ gespielt hatte, am Nachmittag mit „sechs unter Par“ noch einmal kräftig nachlegte. Stuttgart war dagegen nicht mehr so stark, hat sich aber mit drei Schlägen Vorsprung (-23) ins Ziel gerettet und damit den Tagessieg vor St. Leon-Rot (-20) gesichert. Lokalmatador Mannheim-Viernheim (-11) musste sich mit dem dritten Platz begnügen, obwohl Yannik Paul (67/-5) und Hurly Long (68/-4) gute Ergebnisse ablieferten. Aber das Fehlen von drei wichtigen Akteuren machte sich bei der Mannheim-Viernheimer Mannschaft eben doch bemerkbar. Herzogenaurach (+9) und München Eichenried (+15) landeten auf den weiteren Plätzen.

Der GCMV spielte folgende Runden

Einzel: Maximilian Oelfke (63 Schläge), Yannik Paul (67)  Hurly Long (68), Gunar Petersen (73), Lukas Köble und Philipp Matlari ( je 74) und Maximilian Reiß /75).
Vierer: Yannik Paul und Hurly Long (69), Philipp Matlari ./. Ferdinand Frederik Müller (72),  Rico Thome ./. Friedrich Hamm (74).

Insgesamt sieht die Tabelle nach drei Spieltagen somit folgendermaßen aus

  • 1. Platz mit 12 Punkten = GC St. Leon-Rot
  • 2. Platz mit 12 Punkten = Stuttgarter GC Solitude
  • 3. Platz mit 11 Punkten = GC Mannheim-Viernheim
  • 4. Platz mit   7 Punkten = GC Herzogenaurach
  • 5. Platz mit   3 Punkten = GC München Eichenried

Die Mannschaft vom GC Stuttgart Solitude setzte also beim GC Mannheim-Viernheim ihre Siegesserie fort und hat mit 12 Punkten mit dem GC St. Leon-Rot gleichgezogen. Der GC Mannheim-Viernheim folgt mit nur einem Punkt weniger auf dem dritten Platz und hat es nun selbst in der Hand, an den letzten beiden Spieltagen in München Eichenried (23.7.) und Herzogenaurach (06.08.) den Einzug in das “Final Four” perfekt zu machen. Denn dort will man unbedingt hin wie in den letzten drei Jahren auch, wo 2014 in Lich sogar die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft sensationell gewonnen wurde. Für Herzogenaurach und München Eichenried wird es dagegen schwer, in der 1. Bundesliga zu bleiben.

Mannheims Trainer Ted Long und GC-Präsident Karl-Martin Pfenning zollten den Stuttgartern Respekt. Das ist eine deutlich bessere Mannschaft als im Vorjahr und sie haben sich richtig gut verstärkt”, lobte Mannheims Präsident Karl-Martin Pfenning den Konkurrenten aus dem Schwäbischen und brachte die Situation in der Liga in einem Satz auf den Punkt: „Aus dem Zweikampf der vergangenen Jahre ist ein Dreikampf geworden“. Der anwesende Titel-Sponsor der DGL, Wiestaw Kramski, zeigtge sich sehr zufrieden und bescheinigte ein super Wetter, einen super Golfplatz und tolle Ergebnisse.

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