Stadtrat Jens Bolze zeigt, wie leicht man auch über die AEM-App Beschwerden, Anregungen, Schäden und Verschmutzungen oder sonstige Hinweise leicht und direkt an die Stadtverwaltung weiterleiten kann. Foto: sid

Stadtrat Jens Bolze zeigt, wie leicht man auch über die AEM-App Beschwerden, Anregungen, Schäden und Verschmutzungen oder sonstige Hinweise leicht und direkt an die Stadtverwaltung weiterleiten kann.
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Viernheim (sid) – Früher zog man sich sonntagsmäßig an, wenn man aufs Rathaus gehen und sich dort beschweren wollte. Heutzutage genügt ein Klick auf der Homepage der Stadt Viernheim oder auf der AEM-App als mobile Version auf dem i-Phone. Möglich macht dies das seit 2003 eingerichtete AEM. Das Kürzel steht für Anregungs- und Ereignismanagement. Und es wird rege genutzt, das Online-Beschwerdemanagement der Viernheimer Stadtverwaltung.
Darüber freut sich auch 1. Stadtrat Jens Bolze. Der Hauptbrocken der eingehenden Meldungen betrifft sein Dezernat, insbesondere das Bauverwaltungsamt, das Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung sowie das Amt für Sicherheit und Ordnung. Dabei geht es schwerpunktmäßig um Verkehrsbehinderungen, Verkehrsbeschilderungen und illegale Müllablagerungen, aber auch um Schäden auf Wegen, Straßen und Plätzen. „Ich freue mich darüber, dass so viele Bürgerinnen und Bürger diese städtische Serviceeinrichtung nutzen. Damit Schäden, Behinderungen oder Verschmutzungen im Stadtgebiet schnell behoben werden können und nicht lange unentdeckt bleiben, sollten noch mehr Menschen den „Mängelmelder“ oder die App anklicken. Niemand muss heute mehr behördliche Hemmschwellen überwinden. Den Gang ins Rathaus kann man sich sparen. Die Handhabung des städtischen Anregungs- und Ereignismanagements sowie der Gratis-App ist kinderleicht“, ermuntert Bolze zur konkreten Mitarbeit, aktiven Bürgerbeteiligung.
„Helfen Sie uns, melden Sie bitte  Schäden oder Behinderungen, die Ihnen auffallen! Mit unserem neuen Meldesystem können Sie auch direkt die Stelle verorten und sich jederzeit über den Sachstand Ihrer Meldung informieren. Einfach das Online-Formular ausfüllen!“
Die Anfragen und Beschwerden werden umgehend bearbeitet bzw. direkt an das zuständige Fachamt weitergeleitet. Auch erhält man eine Zwischennachricht mit der Information, an welchen Ansprechpartner die Anfrage weitergeleitet wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.
Auch kann man mit der für das AEM  zuständigen Ansprechpartnerin innerhalb der Stadtverwaltung telefonisch in Verbindung treten:  Andrea Ewert vom Haupt- und Rechtsamt, Tel. 988-319, E-Mail: aewert@viernheim.de

Wie geht man vor?

Dies ist jetzt so einfach wie nie zuvor: Entweder kann man auf www.viernheim.de den Menupunkt Mängelmelder (unter Stadtverwaltung/ Beschwerden Fragen Hinweise) anklicken oder die AEM App (Anregungs- und Ereignismanagement) für Android oder iPhone nutzen. Die Besonderheit gegenüber einem üblichen Hinweis über E- Mail oder Telefon besteht darin, dass der aufmerksame Bürger über dieses Meldesystem direkt die Stelle markieren kann, an der das Problem entdeckt wurde, über die praktische App sogar noch am „Ort des Geschehens“. Doppelte Meldungen lassen sich vermeiden, schließlich kann man nicht nur Beschwerden melden, sondern auch einsehen, welche Sachverhalte bereits gemeldet wurden. Der Bürger erhält zwischenzeitlich Nachricht, wer nun Ansprechpartner für das Problem ist. Wahrend des Prozesses lässt sich der aktuelle Bearbeitungsstatus einsehen und mitverfolgen. Schäden der Straßenbeleuchtung wie defekte Straßenlaternen können Bürger direkt den Stadtwerken Viernheim (z.B. via Online-Formular) melden. Nach wie vor können allgemeine Anregungen und Fragen über das übliche Beschwerdeformular auf www.viernheim.de eingereicht werden.
Kontakt /Ansprechpartnerin: Andrea Ewert, Haupt- und Rechtsamt, Tel. 988-319, E-Mail: aewert@viernheim.de

Meistens geht es um Verkehrsbehinderungen, Verkehrsbeschilderungen, illegale Müllablagerungen und  Straßenschäden . Foto: sid

Meistens geht es um Verkehrsbehinderungen, Verkehrsbeschilderungen, illegale Müllablagerungen und Straßenschäden .
Foto: sid