(djd). Sex baut Stress ab, steigert die Durchblutung, verbrennt Kalorien, stärkt das Immunsystem und festigt den Zusammenhalt von Paaren. Doch wenn die schönste Nebensache der Welt Schmerzen bereitet, fällt es schwer, sie zu genießen: Scheidentrockenheit ist ein Problem, das Frauen jeden Alters betreffen kann. Eine typische Ursache für eine trockene Vagina trotz hoher Erregung sind hormonelle Veränderungen. Das können Schwankungen während des Monatszyklus sein, die Einnahme der Antibabypille oder das Eintreten der Wechseljahre. Zudem leiden auch viele Krebspatientinnen infolge von Chemotherapie und anderen Behandlungen unter vaginaler Trockenheit und Schmerzen beim Sex. Hilfreiche Tipps rund um das Thema trockene Scheide finden Betroffene beispielsweise unter www.rgz24.de/trockene-scheide.

Kurzkettige Hyaluronsäure dringt tief ins Gewebe ein

Die zur Behandlung von Brustkrebs häufig eingesetzte Hormonentzugstherapie mit Östrogen-Antagonisten – sogenannten Anti-Hormonen – kann dazu führen, dass der Östrogen-Spiegel sinkt. Auch junge Frauen können sich dann schlagartig mit typischen Wechseljahresbeschwerden wie etwa Scheidentrockenheit konfrontiert sehen. Oft fühlt sich der Intimbereich wund an und brennt – nicht nur beim Sex, sondern auch in ganz alltäglichen Situationen wie etwa beim Radfahren. In der Regel raten Frauenärzte dazu, Östrogene zuzuführen, doch bei Krebspatientinnen sind hormonhaltige Präparate meist nicht angezeigt. Besser geeignet sind dann hormonfreie Alternativen wie etwa die neuen KadeFungin Befeuchtungsovula aus der Apotheke. Die darin enthaltene kurzkettige Hyaluronsäure befeuchtet nachhaltig und dringt tief ins Gewebe ein. Die Heilung der verletzten Scheidenhaut kann so beschleunigt werden. Vitamin A und E können den Intimbereich mit ihrer antioxidativen Wirkung gegen freie Radikale schützen.

Fit durch die Wechseljahre

Fehlende Sexualhormone im Körper können viele Begleiterscheinungen haben. Neben einer Trockenheit der Schleimhäute klagen betroffene Frauen auch über Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme. Eine ausgewogene Ernährungsweise mit Vollkorn, mageren Milchprodukten, Obst und Gemüse kann sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Dazu reichlich trinken, am besten zwei Liter pro Tag, damit der Organismus genug Flüssigkeit erhält. Frauen, die sich regelmäßig körperlich bewegen, leiden im Übrigen in der Regel weniger unter hormonell bedingten Beschwerden.

Die Funktion von Östrogenen im Intimbereich

  • Östrogene regulieren den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut nach jeder Monatsblutung.
  • Spezielle Rezeptoren dafür sitzen in der Scheidenhaut und im Bindegewebe des Beckenbodenbereichs.
  • Der Östrogenspiegel bestimmt die Kollagen- und Fettgewebe-Zusammensetzung im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane.
  • Die Sexualhormone fördern im Vaginalbereich die Zellerneuerung, die Durchblutung und die Feuchtigkeitssekretion: Blutgefäße in der Scheidenwand werden weitgestellt, damit mehr Feuchtigkeit in die Scheide gelangt.