Meisterin Nicole Blase. Foto: USC Viernheim

Meisterin Nicole Blase.
Foto: USC Viernheim

Die Teilnehmer des USC Viernheim an der DM bei der Siegerehrung. Foto: USC Viernheim

Die Teilnehmer des USC Viernheim an der DM bei der Siegerehrung.
Foto: USC Viernheim

Viernheim (HH) – Der letzte Wettkampf der Saison 2016/17 im Sportbowling Nordbadens fand am Wochenende in der Bowlinganlage in Mannheim Neckarau statt. Dort wurden Zwischenrunde und Finals im Damen- und Herren-Einzel ausgetragen. Mit der auch über die Teilnehmer an der deutschen Meisterschaft, die im Juni in Ludwigshafen stattfindet,  entschieden wurde.

Für die Zwischenrunde der acht besten Spielerinnen hatten sich aus Viernheim Nicole Blase, Martina Kolbenschlag, Stefanie Oellien, Susanne Reinhardt und Nicole Fuchs qualifiziert, sie mussten sich dort mit Manuela Müller (BSG KA), Laura Bahm  und Nadja Bischoff (beide TSV MA) auseinandersetzen.

In sechs Spielen der Zwischenrunde fiel die Entscheidung, wer in das Finale einzog.  Zu den Finalteilnehmern gehörten die mit 3807 Pins in Führung liegende  Nicole Blase, hinter ihr Martina Kolbenschlag mit 3501 Pins auf Platz zwei, Manuela Müller hatte den dritten Platz mit 3473 Pins eingenommen, Stefanie Oellien mit 3384 Pins Platz vier, während Laura Bahm und Nadja Bischoff mit 3345 bzw. 3330 Pins die Plätze fünf und sechs einnahmen und das Feld vervollständigten. Für Susanne Reinhard und Nicole Fuchs mit ihren 1055 bzw. 985 Pins war das Scheitern bereits in der Zwischenrunde besiegelt.

Im  Finale zeigte Nicole Blase ihre hervorragende Form erneut und gewann mit 1031 Pins drei der fünf Finalspiele. Für die erfolgreichen Finalspiele erhielt sie 60 Pins Bonus, diese erhöhten ihr Gesamtergebnis auf 4898 Pins. Mit einem Durchschnitt von 213 Pins über dreiundzwanzig Spiele gewann sie die Badische Meisterschaft

Vizemeisterin wurde Manuela Prade, die im Finale 1029 Pins erzielte und damit vier Spiele gewann und 80 Pins Bonus einstrich. Ihr Gesamtergebnis beträgt 4582 Pins, Schnitt 199.

Den dritten Platz erspielte sich Martina Kolbenschlag, die im Finale 971 Pins erzielte und damit ebenfalls vier Begegnungen für sich entschied. Mit ihrem Gesamtergebnis von 4552 Pins fehlten ihr nur einundzwanzig Pis zur Vizemeisterschaft.

Den vierten Platz, der noch zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft führt, sicherte sich Stefanie Oellien, die mit 968 Pins im Finale nur zwei Spiele für sich entscheiden konnte. Ihr Gesamtergebnis sind 4392 Pins.

Laura Bahm mit 893 Pins und Nadja Bischoff mit 889 Pins im Finale gewannen jeweils nur eine Begegnung und ihr Bonus betrug zwanzig Pins. Laura Bahm erzielte insgesamt 4258 Pins, Nadja Bischoff neunundzwanzig Pins weniger.

Von den Herren aus den Reihen des USC Viernheim hatten es die Spieler Peter Blaesing, Rainer Puisis, Oliver Stamm und Thorsten Knoll in die Zwischenrunde geschafft.  Diese war von den sechzehn Besten aus der Vorrunde zu spielen und nur acht von ihnen konnten das Finale erreichen.

Peter Blaesing  erzielte 1215 Pins in der Zwischenrunde und zog mit insgesamt 3911 als vierter in das Finale ein und Rainer Puisis mit  1230 Pins und  3891 Pins zwei Plätze hinter ihm.

Als ihre Konkurrenten im Finale erwiesen sich nach der Zwischenrunde: Christian Haas (TSV MA), mit insgesamt 4184 Pins, Florian Winter (TSV MA), mit 3971Pins, Christopher König (BSV MA), mit 3961 Pins, Oliver Blase (TSV MA),  mit 3904 Pins, Daniel Falkner (TSV MA), mit 3883 Pins, Joachim Koob (TSV MA), mit 3843 Pins.

Im Finale setzte sich Christian Haas mit den von ihm erzielten 1585 Pins in sechs von sieben Begegnungen durch und konnte dafür auch 120 Pins Bonus einstreichen. Mit 5889 Pins und einem sagenhaften Durchschnitt von 235 Pins, in fünfundzwanzig Spielen, sicherte er sich die Badische Meisterschaft.

Der Vizemester Christopher König erzielte mit 1638 Pins das höchste Ergebnis im Finale, er gewann ebenfalls sechs Begegnungen. Mit seinem Endergebnis von 5719 Pins liegt er im Schnitt sieben Pins hinter Haas.

Florian Winter, der Drittplatzierte mit 1538 Pins im Finale, vier gewonnenen Spielen und insgesamt 5589 Pins erzielte noch 223 Pins im Schnitt

Den äußerst wichtigen vierten Platz, weil er ebenfalls die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ermöglicht, erspielte sich Peter Blaesing. Er bestritt mit 1576 Pins im Finale nur drei Spiele erfolgreich und kam mit dem Bonus auf den aus 5547 Pins resultierenden Schnitt von knapp 222 Pins.

Die übrigen Platzierungen:

Fünfter:  Oliver Blase, 1370 Pins im Finale 40 Pins Bonus, insgesamt 5314 Pins, Schnitt 212 Pins.

Sechster: Rainer Puisis, 1370 Pins im Finale, 60 Pins Bonus, insgesamt 5294 Pins, Schnitt 211 Pins

Siebter: Joachim Koob,1381 Pins im Finale 60 Pins Bonus, insgesamt 5284  Pins, Schnitt 211 Pins.

Achter Daniel Falkner, 1341 Pins im Finale, 20 Pins Bonus, insgesamt 5244 Pins, Schnitt 209.

Liver Stamm ist mit 3760 Pins auf Rang elf der Zwischenrunde ausgeschieden und Thorsten Knoll auf Rang fünfzehn mit 3706 Pins.