Musikalische Begleitung durch die Starkenburg Philharmoniker unter der Leitung von Günther Stegmüller

Die Apostelspielschar hat es wieder einmal geschafft ein tolles Stück auf die Bühne zu bringen. Foto: vn

Die Apostelspielschar hat es wieder einmal geschafft ein tolles Stück auf die Bühne zu bringen.
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Musikalisch umrahmt und begleitet wurden die Darbietungen von den Starkenburg Philharmonikern unter der Leitung von Günther Stegmüller. Foto: vn

Musikalisch umrahmt und begleitet wurden die Darbietungen von den Starkenburg Philharmonikern unter der Leitung von Günther Stegmüller.
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Die Besucher konnten sich wieder über eine gelungene Aufführung freuen.<br />Foto: vn

Die Besucher konnten sich wieder über eine gelungene Aufführung freuen.
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Auch fürs Auge wurden dem Besuchern mit farbenfrohen Kostümen und Tänzen einiges geboten. Foto: vn

Auch fürs Auge wurden dem Besuchern mit farbenfrohen Kostümen und Tänzen einiges geboten.
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Viernheim (rhg) – Auch in diesem Jahr konnte die Apostelspielschar wieder viele Viernheimer Freunde mit ihrem Stück begeistern. Am Wochenende (19./20./21.5.2017) stand die Operette „Maske in Blau“ auf dem Programm. Es war ein Jubiläum, denn zum 20. Mal führte die Apostelspielschar ein Stück auf. Die Operette war ein Paradestück für schauspielerische Leistungen, aktuelle Text-Zwischenpassagen speziell für die Viernheimer, aber auch für musikalische Passagen, welche die Lust und Freude der Sängerinnen und Sänger an der Operette dem Publikum deutlich vermittelten.

Als ob Komponist Fred Raymond es gewusst hatte, es war eine Operette für die Viernheimer Apostelschar. Die Texte passten zu den Akteuren, die schauspielerische Leistung eine Paraderolle für alle Darsteller und eine Musik, die schon seit 80 Jahren viele Gassenhauer hervorbrachte.

Wer kennt nicht die bekannten Lieder wie zum Beispiel „Die Juliska, die Juliska aus Buda-, Budapest, die hat ein Herz aus Paprika….“, „Schau einer schönen Frau nicht zu tief in die Augen, denn was ihr Blick verspricht, das hält sie nicht“, das Duett „Am Rio Negro, da steht ein kleines verträumtes Haus“, „Ja, das Temp’rament, ja, das Temp’rament, ja das liegt mir im Blut“ oder das vor allem in der fünften Jahreszeit oft gespielte „Sassa, Sassa!“ – bekannt vor allem durch die Mainzer Hofsänger. Nicht zu vergessen natürlich die Titelmelodie der Operette „Maske in Blau“.

Allein schon diese Höhepunkte der Operette ließen auf einen vergnügten und abwechslungsreichen Abend hoffen. Doch die Leistung der Viernheimer Akteure auf der Bühne ließen die Operette um ein Vielfaches noch schöner werden und die Musik der Starkenburg Philharmoniker unter der Leitung von Günther Stegmüller waren das berühmte „i“-Tüpfelchen, welches die drei Aufführungen am vergangenen Wochenende zum Höhepunkt werden ließen.

Ein großes Lob auch an die Regie, die Akteure vor und hinter der Bühne und die Helfer bei den Vorbereitungen zur Aufführung der Operette. Sie alle trugen zum Gelingen bei. Auch das Bühnenbild wurde bis ins kleinste Detail so gestaltet, dass dieses durchaus mit den großen Bühnen hätte konkurrieren können.

Einen großen Dank sprach Erster Vorsitzender der Apostelschar, Jürgen Gutperle, den Sponsoren aus, insbesondere der Sparkasse Starkenburg und den Viernheimer Stadtwerken, ohne die auch in diesem Jahr eine solche Aufführung nicht hätte stattfinden können. Aber auch die zahlreichen weiteren Sponsoren trugen zum Gelingen bei, ohne deren Hilfe das Gesamtpaket nicht möglich gewesen wäre.

Auch im nächsten Jahr plant die Apostelschar wieder einen Auftritt im Apostelgarten, dann wieder am Pfingst-Wochenende. Was gespielt wird, das ist noch geheim, aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel, auch bei der Apostelspielschar Viernheim.

Die Apostelspielschar

Darsteller

Eva Maria Renner (Evelyne Valera), Clemens Knapp (Armando Cellini), Rebecca Käser (Juliska Varady), Simon Fetzer (Josef Frauenhofer / Seppel), Markus Busalt (Franz Kilian), Martin Ringhof (Diego Gonzala), Engelbert Renner (Pedro dal Vegas), Stephanie Käser (Wirtin), Maren Mai (José), Gerlinde Schmitt-Helfferich (Marchesa Cavalotti), Edith Kempf (Empfangschefin), Lotte Minich (Mädchen), Sigrid Haas (Carla), Eva Gutperle (Zeitungsverkäufer), Lena Thoms (Zeitungsverkäufer), Lena Minich (Postreiterin), Birgit Käser (Argentinische Frau), Richard Werle (Gaucho), Michael Haas (Gaucho), Nick Sykora (Diener).

Chor, Tänzerinnen und Mitwirkende

Ramona Dinu-Biringer, Veronika Käser, Hannah Lenz, Monika Martin, Karl Ott, Julia Ullfers, Sylvia Thoms, Andrea Werle (Chor), Tina, Emilia und Finja Kempf, Beate und Lisa Sykora, Hannah Käser (Tänzerinnen), Gisela Gutperle (Maske), Dagmar Knapp (Frisuren), Andrea Werle, Birgit Käser (Kostüme), Elke Roschauer (Garderobe), Benjamin Adler (Ton), Bastian Ost (Licht), Michael Haas, Beate Sykora, Katharina Haas (Bühnenbild und Bühnenaufbau), Hilde Brinkmann, Seamus und Kieran Elling, Alexander Haas, Nick Sykora (Bühnenteam), Brunhilde Linzmaier (Souffleuse), Monika Kempf (Regie-Assistentin) und Birgit Käser (Regie und Gesamtleitung).

Bitte beachten Sie auch die Bildimpressionen der Besucher.

 

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