Foto: Weinheim Longhorns

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Weinheim (SB) – Nach langer Zeit fliegt das Ei endlich wieder durch die Luft. Die Weinheim Longhorns machten sich mit 54 Spielern auf den Weg nach Troisdorf, um dort von den Jets empfangen zu werden. Mit an Board waren natürlich die „alten Hasen“, aber auch viele, die neu zum Team gestoßen sind und vorher noch nie Football gespielt haben.

Den Coin Toss gewannen die Weinheimer und entschieden sich dafür, den Ball direkt in Empfang zu nehmen. Sehr zur Freude der mitgereisten Weinheimer Zuschauer gingen die Longhorns früh in Führung. Mit einem 55 Yard Touchdown Pass von Quarterback Marvin Klaus auf Julian Richter, sowie verwandeltem Extrapunkt durch den Kicker Justin Wiedelbach, stand es schnell 7:0. Dies ließen die Jets jedoch nicht auf sich sitzen und glichen direkt im Anschluss zum 7:7 aus.

Dass Justin Wiedelbach nicht nur den Ball kicken, sondern auch fangen kann, bewies er im nächsten Drive der Longhorns. Dieser wurde mit einem 16 Yard Pass auf ihn vollendet; auch hier fand der Ball anschließend den Weg durch die Pfosten und die Weinheimer gingen mit 14:7 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Quarters legten die Jets ebenfalls nach; der Spielstand war wieder ausgeglichen, 14:14. Troisdorf wollte das Punkten jedoch nicht aufgeben und ging mit 14:21 in Führung. Die Offense der Weinheimer schien ab Mitte des zweiten Quarters ziemlich verunsichert und musste nach einem geblockten Punt sogar einen Safety hinnehmen, sodass die Longhorns nun 14:23 zurücklagen. Kurz vor der Halbzeit hatten die Weinheimer noch einmal die Chance, den Spielstand zu verkürzen, doch der viele Regen machte den Platz sehr rutschig, weshalb der sonst so treffsichere Kicker Justin Wiedelbach nicht den nötigen Schwung aufbringen konnte und der Ball nicht durch die Pfosten flog.

Nach der Halbzeitpause ging es zumindest für die Jets gut weiter. Im dritten Quarter konnten sie die Offense der Weinheimer vom Feld halten und ihrerseits dafür zweimal Punkten, sodass es mit einem Stand von 14:36 ins letzte Spielviertel ging.

Neuzugang Felix Handloser war es dann zu Beginn des vierten Quarters, der den Ball des gegnerischen Quarterbacks abfing und über 60 Yards in die Endzone der Jets trug. Die Two Point Conversion misslang, der zwischenzeitliche Spielstand betrug 20:36. Aus Sicht der Longhorns war dies jedoch der einzige Höhepunkt im letzten Viertel. Den Jets gelang es noch zweimal zu punkten und somit den Spielstand auf 20:52 zu schrauben.

Allzu kritisch betrachtet der Headcoach das Spielergebnis jedoch nicht. Es sei viel experimentiert, viele neue Spieler eingesetzt und ein neues Defense System ausprobiert worden. Nun gelte es das Videomaterial auszuwerten und mit den gewonnenen Erkenntnissen an den Schwachstellen zu arbeiten.

Bis zum Saisonstart in knapp sechs Wochen bleibt noch Zeit, um gut vorbereitet in die Saison zu starten.

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