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Viernheim (rhg) – Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer in bestimmten Straßen sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit halten. So unter anderem auch in der Nibelungenstraße, wo jetzt gerade besonders aufgepasst werden sollte, gehen doch die Erstklässler dort zur Schule und der Zebrastreifen allein bietet keine ausreichende Hilfe bei zu hohem Tempo der Autofahrer.

Um diesem vorzubeugen und die Autofahrer zu sensibilisieren, hat die Klasse 4c der Nibelungenschule mit ihrer Klassenlehrerin Daniele Kiss und in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Aufklärungskampagne gestartet.

Unterricht einmal anders, statt Mathematik Verkehrskundebelehrung, nicht die Kinder hörten der Lehrerin zu, die Erwachsenen mussten im Beisein der Polizei den Kindern zuhören.

Am Mittwoch, 16. August 2017 wurde rund dreißig Minuten mit dem Radargerät der Polizei die Geschwindigkeit vor der Schule gemessen und die Autofahrer erhielten je nach Ergebnis eine grüne oder gelbe Karte von den Kindern ausgehändigt. Unter der Leitung von Karlheinz Utikal von der Polizei und seinem Team wurde alles genau beobachtet und den Kindern gesagt, welche Karte dieser oder jener Autofahrer zu bekommen hat. Für die genaue Messung zeigte sich verantwortlich Chantal Zeimet, die für dieses Gerät extra einen Lehrgang absolvieren musste, damit auch alles seine Ordnung hat und die Ergebnisse auch die richtige Geschwindigkeit anzeigen. Weitere Unterstützung gab es von Ralph Bansemer, ebenfalls von der Polizei Viernheim-Lampertheim.

Viele grüne Karten durften die Kleinen in dieser Zeit aushändigen, ein Zeichen dafür, dass die Höchstgeschwindigkeit eingehalten wurde. Ein Ausreißer mit einer sehr hohen Geschwindigkeit konnte nicht festgestellt werden. Lediglich kleine Überschreitungen von wenigen Kilometern gab es zu beanstanden, die aber diesmal keine Ordnungswidrigkeit nach sich zog, sondern eine gelbe Karte und eine Ermahnung der Kinder im Beisein der Polizei. Natürlich durften die kleinen „Hilfspolizisten“ auch einmal selbst durch das Laser-Messgerät schauen und die Geschwindigkeit messen.

Dank der Präventionsmaßnahmen konnte die Zahl der Unfälle von Schülern auf dem Weg zur oder von der Schule gering gehalten werde. Wie Karlheinz Utikal und seine Kollegin Silvia Köglmeier berichteten, haben diese Präventionsmaßnahmen sehr viel dazu beigetragen, dass die Unfälle mit Kindern stark zurückgegangen sind. Deshalb soll diese Maßnahme zu Schulbeginn auch weiterhin fortgesetzt werden.

Am 17. August wird die Aktion auch an der Friedrich-Fröbelschule durchgeführt und am gleichen Tag an der Albert-Schweitzer-Schule.